Start in die Woche

Ich hatte erst mittags einenTermin, den ich mit einem Angsttraining koppelte. Lief so mittelmäßig.

Außerdem versuchte ich das extreme Chaos in der Küche deutlich zu minimieren, das klappte auch soweit. Den Rest mach ich dann mit dem Ersatzbetreuer.

Alles in allem ein bisher sehr gemischter Tag, kein schlechter, eben gemischt.

In einer halben Stunde kommt die Urlaubsvertretung des Betreuers. Ich kenne ihn, mag ihn, kann mit ihm gut arbeiten. Aber es geht auch darum noch etwas zu klären, denn er wird einer von zweien sein, die die zusätzlichen Betreuungsstunden im Mai und Juni mit übernehmen. Da steht das wie und wann noch aus.

Außerdem ist es halt jemand anderer, den ich auch hier in der Wohnung habe. Das ist bei ihm die ersten zwei bis drei Termine immer – eigenartig. Aber lieber er als jemand anderer, denn ich komm mit ihm wirklich gut klar.

Danach wird heute nicht mehr viel laufen. Zwar muss ich morgen erst eine Stunde später los (Theratermin wurde verschoben), aber ich brauche abends etwas mehr Zeit. Zeit ohne Technik, ohne Welt da draußen. Zum runterfahren.

Manches, was mir im Moment viel durch den Kopf geht, gehört nicht hier her. Trotzdem kreiselt es und bereitet Sorgen.

Heute Vormittag kam dann ein Anruf, der im Endeffekt für die betreffenden Personen natürlich doofe Infos brachte, mich aber etwas beruhigte – es geht in die richtige Richtung. Das wird sich auch sehr auf meinen Alltag auswirken, aber dennoch bin ich froh darum.  Alles andere wird sich finden.

 

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