erst super – dann überfordert

Körperlich. Total. Ich verstehe es auch grad nicht. Das Gewicht geht nach oben, obwohl mein Essverhalten aktuell recht gut ist.  Klar kann man da noch deutlich was verbessern, aber es ist schon um Welten besser als noch vor ein paar Wochen. Und kalorientechnisch im grünen Bereich, höchstens mal im gelben.

Auch der Sport läuft weiter – ist aber so viel anstrengender und mühsamer grade, dass ich da nicht von Spaß dran reden kann. Trotzdem erreiche ich jeden einzelnen Tag mein Ziel – mal auch ohne Sport, weil sonst halt schon so viel Aktivität, die als solcher gezählt wird, aber meistens auch mit.

Es ist so, seit ich mich vor ner Woche so massiv übernommen hab mit dem Balkon. Dann ja noch der Großeinkauf und nochmal Balkon – wie auch immer – seitdem schmerztechnisch wieder jenseits von gut und böse und einfach nur unfit. In mir die Angst, dass ich doch wieder einen Fibro-Schub ausgelöst hab bzw noch gar nicht wirklich raus war. Aber allein der Gedanke, da nochmal eine Pause zu machen – gruselt mir. Also versuche ich wenigstens vernünftig zu sein und im Zweifel etwas moderater zu trainieren. Viel ist es ja eh nicht, mit nicht steigern kann ich mich auch anfreunden grad, aber weniger darf und will ich es nicht wieder werden lassen.

Heute mit Betreuer erst Sperrmüll rausstellen und dann wieder Wohnung. Grade am Wochenende krieg ich das nicht wirklich hin. Ich kümmerte mich ums Bad (war echt dringend nötig) – das meiste auch sitzend, weil sonst hätte ich es gar nicht hinbekommen und trotzdem bin ich so alle, dass mir nur noch übel ist und ich vor Überforderung heulen könnte. Schon währenddessen musst ich immer wieder ziemlich kämpfen, damit ich es überhaupt hin bekam.

Tja und dann hab ich verbaselt, dass er nur noch Mittwoch da ist und dann im Urlaub. Nächste Woche wird auch vertreten und er hat mir das wirklich oft gesagt, aber ich dachte – das ist erst in 2 Wochen oder so.

Dabei war der Vormittag echt super. Ich war mit MissMutig unterwegs, konnte einen teuren Hochlehner aus Akazienholz für einen Spottpreis ergattern (es war eine Latte gebrochen, die grade geleimt wird) – und wie immer mit MissMutig – tut mir das einfach nur gut.

Wieder daheim war ich unglaublich müde – so sehr, dass ich Mühe hatte nicht einzuschlafen.

Tja – jetzt wieder Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Zittern inklusive Frieren ohne Ende. Also nur noch Ruhe, später vielleicht noch ein bisschen Brühe – mal sehen ob das klappt. Wäre schon gut, weil so ganz ohne (zuletzt um halb zwölf was gegessen), klappt das leider auch nicht wirklich – dann kann ich morgen die Thera knicken.

Das Wärmeunterbett ist angeschmissen und dann wird es heute sicher nicht spät bei mir.

Und morgen – da freu ich mich über den neuen Balkonstuhl und denke freudig an MissMutig, die hoffentlich einen ganz tollen Tag hat morgen. Das wäre so wichtig für sie, so absolut notwendig!

Dieser Beitrag wurde unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf erst super – dann überfordert

  1. Trude sagt:

    Dann alles Gute für dich, liebe Ilana, und es soll alles ganz schnell wieder zur Normalität werden.
    Der Wetterumschwung immerzu treibt auch den Körper zu Höchstleistungen, erst Schnee und nun gleich Hochsommer. Ich denke an dich und schicke dir Kraft und Energie. Liebe Grüße und „Winke“, die Trude.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.