Thera heute

Erster Termin nach dem Urlaub und erster Termin seit Monaten, in dem der Thera nicht (halb) krank war.

Es ging um Gefühe – um hinspüren, um die Angst davor, die Kontrolle (wieder) zu verlieren, um unterschiedliche Ansätze und den ewigen Kampf – sobald ein Gefühl auftaucht verlier ich mich im Kampf zwischen „will zulassen“ und „darf nicht“.

Darin verlier ich mich so sehr, dass auch der Thera keine Chance mehr hat, er wird einfach ebenso rausgeschmissen wie ich.

Dann ging es um die Anteile – dass es da bei vielen ein Miteinander gibt, es aber immer noch einige gibt, die sehr eigenständig und nicht bewusst steuerbar sind. Was auch bedeutet, dass ich sie nicht an einen Tisch kriege um einfach mal zu schauen was sie zu sagen hätten.

Und ums Turmzimmer, dass ja heute nicht mehr das ist, was es damals war, weil es damals nur ums hinspüren ging, beim Gefühl bleiben, aber zu diesem Zeitpunkt ging es nicht um Tränen oder Ausdruck – das war noch so weit entfernt.

Also muss ich das anpassen – und ich hab ja auch noch den restlichen Turm zu Verfügung.  Aber ihn gestalten schaff ich nicht alleine – denn es bedeutet auch hinspüren, ob es stimmig ist, passt – oder eben nicht.

Wir haben da noch eine Menge Arbeit vor uns. Es war anstrengend und intensiv – und weil natürlich dann wieder Unmengen Tränen da – auch frustrierend. Denn ab dem Moment war er rausgeworfen und ich in irgendwelchen destruktiven Kämpfen verstrickt.

Im Moment hoffe ich einfach, dass die Theratermine jetzt wieder regelmäßiger sind.

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