WMDEDGT 04/18

Wie jeden Monat fragt Frau Brüllen: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ – dort werden auch alle Teilnehmer gesammelt – seit genau 5 Jahren! Wow – und danke für die Aktion!

 

6:00 Uhr: wach werden und entscheiden aufzustehen. Einfach weiß ich eine Stunde später eh müsste und für mich weiß, dass es dann besser ist um 6 aufzustehen, die letzte Stunde würde wieder müde machen.

Also aufstehen, Bonsai-Tiger ins Wohnzimmer lotsen, Bad, alles fürs Frühstück ins Wohnzimmer, Computer an und nebem dem morgendlichen lesen von Blogs, Mails und Tweets, Prüfen der Testproduktportale und lang überfällige mails beantworten gibts Toast zum Frühstück.

Wobei der Magen wohl noch schläft und naja – halt alles langsam und mit Bedacht.

7:00 Uhr: das Frühstück ist immer noch im Magen und ich fang an mich fertig zu machen.

7:10 Uhr: tja – Jetzt – fang ich an mich fertig zu machen.

7:30 Uhr: wurde abgeholt und in der Praxis abgeliefert. Nach relativ kurzer Wartezeit kam ich auch schon dran und da nicht so viel auf dem Plan stand, war ich auch bald wieder draußen. Dankenswerterweise hat er mir auch das Metformin-Rezept ausgestellt – das ist nämlich immer ein ziemlicher Akt in der Endokrinologie – da1mit komm ich dann bis zum nächsten Termin hin.  Immerhin hab ich das offizielle „Ok“ von der Endokrinologie, das war mir dann doch wichtig.

Nach dem Termin hatte ich dann mein heutiges Highlight: geplan war ja als Angsttraining beim Arzt ums Eck Süßkartoffelpommes zu kaufen – sozusagen gleich die Belohnung dafür. Die letzten Einkaufs-Angsttraining liefen ja nicht gut – um es mal milde auszudrücken.

Heute jedoch super. Was sicher auch daran lag, dass außer zwei Verkäuferinnen und mir der Laden leer war, der Laden selbst sehr klein und ich auch direkt vom Obst zu den Tiefkühlsachen direkt vor der Kasse kam – also nicht groß durch den Laden musste. Dafür musste (naja müssen nicht, hätte auch einfach abwarten können, aber das ging noch schlechter) eine Verkäuferin ansprechen, die zwischen den Kassen Waren einräumte und es nicht ersichtlich war, welche Kasse denn geöffnet werden würde.

Und ja ich war richtig stolz auf mich, als ich dann draußen war, weil es heute wirklich gut lief. Vielleicht sollte ich erstmal in diesem Laden mit dem Angsttraining weiter machen – da ist meistens wenig los. Schade dass er für mich so ab vom Schuss ist.

Aber es ist ein Erfolgserlebnis – zumal es ja ganz allein war – also auch ohne Betreuer draußen oder als Backup oder so.

Ganz ehrlich – das tat einfach nur gut! Vor allem nach den Misserfolgen in letzter Zeit.

10:00 Uhr: wieder zu Hause. Erstmal ein bisschen whatsappen mit der lieben M. und dann zwei sehr liebe mails lesen.

10:30 Uhr: wieder umgezogen (hab ja Drinnen- und Unterwegsklamotten – spart das ständig an den Klamotten rumfummeln um Katzenhaare zu entfernen), nach der Installations-CD des Druckers gesucht (sicher schon seit Jahren nicht mehr gebraucht, aber ich fand das Scannprogramm online nicht), die Installation läuft immer noch.

17:20 Uhr: Ups. Die Wanduhr zeigt 20 vor zwei und ich hab total die Zeit übersehen. Nach Sporteinheit und Mittagessen, versuchte ich eine DVD zu brennen – bis alles bearbeitet war usw, war gut eine Stunde herum – nur um dann am Schluss zu lesen: brennen nur nach Update/Kauf möglich, weil zwar alles andere in der 15-Tage-Trial-Version geht, aber wohl nicht brennen. Achja oder speichern um es mit was anderem zu brennen.

Ich war also sehr sehr genervt, weil ich die Software extra deshalb runtergeladen und installiert hatte, weil es in mehreren Beiträgen hieß, dass in den 15 Tagen eben auch ALLES geht. Grrr.

Also machte ich mich daran neue Nagellackfarben zu mischen. Geplant waren ja neue Grüntöne – weil mir da die Auswahl fehlte. Das Ergebnis: 7 neue und mir gefallende Grüntöne, und dann war da ja noch das dunkle weinrot, dass ich eh nie so nutzen würde und jetzt ein sehr dunkles glitzerndes Lila ist und irgendwie wurde ich dann übermütig. Also gibt es auch noch vier neue – und schöne – Brauntöne und weil ich grad dabei war auch noch ein Hautton und ein sehr, sehr helles lila um das restliche weiß auch noch zu verwurschteln. Ähm ja – es ist 17.20.

Die Sauerei hielt sich in Grenzen, nur ist so eine Mischerei leider auch damit gekoppelt, dass man dann die Flaschenhälse und Pinsel (also innen da wo der Gripp für den Verschluss ist) saubermachen muss, was kaum möglich ist ohne sich dabei die Nägel zu versauen.

Das nächste Mal also dann lieber bevor ich sie eh machen muss. Seufz.

Außerdem hab ich vergessen das Handy anzuschließen und durfte feststellen, dass auch das aus ist.

Gleich also erstmal Batterie in der Wanduhr wechseln (immerhin weiß ich jetzt, dass ich mich zu Hause ausschließlich darauf verlasse).

Dann muss ich mir überlegen, was ich heute essen möchte, weil bisher hab ich außer Süßkartoffelpommes noch nichts gegessen. Süppchen ginge mit Semmelknödel oder Frittaten oder Backerbsen. Toast käme auch in Frage. Im Kühlschrank dürfte auch noch Kohlrabisosse (und Knödel) sein. Oder doch wieder kalt? Achja und der restliche Obstsalat muss definitiv heute weg.

17:55 Uhr – ich sitze immer noch da, ohne Batteriewechsel und ohne Entscheidung, dafür einiges nachgelesen und wenigstens das Fenster aufgemacht. Nächstes Mal definitiv Farben mischen bei offenem Fenster!

18:30 Uhr – hatte heute ja sehr bewusst auch nochmal den Herzfrequenzmesser um – inklusive gestartetem Program. Ich wollte da etwas testen – und das Ergebnis halt „alte Wunden“ geöffnet. Allerdings glaube ich, dass das gar nicht so schlecht ist, weil es mir vielleicht neue Möglichkeiten eröffnet. Weil der Beitrag Betroffene durchaus auch triggern kann, habe ich ihn ausgelagert.

So jetzt aber wirklich den Abend einläuten!

19:30 Uhr – ich sitz immer noch vor der Kiste, hab immer noch nichts gegessen oder entschieden und bin von mir selbst genervt. Weiß ich doch, dass ich damit nur mein einschlafen können verzögere und riskiere dann „über den Punkt“ zu kommen (und ja, das ist sicher das Baby in mir *ironieoff* – ich gebe zu, bin etwas genervt über eine – sehr kurze, aber nervige – Diskussion heute, weil eine Erwachsene sich wie ne trotzige und distanzlose 2jährige benommen hat und meinte, sie müsste doch das innere Kind auch mal zu Wort kommen lassen. Sie meinte das übrigens völlig ernst. Nachdem ich mit einem „geht’s noch?“ auf der Straße an ihr vorbei wollte. Und eigentlich wollte ich darüber gar nichts schreiben. Scheint aber doch nachhaltiger gewirkt zu haben als gedacht.)

Ich schaffte es dann tatsächlich hier Schluss zu machen, mir ein Süppchen heiß zu machen, währenddessen ich im Bad mich nachtfertig machte und die Bonsai-Tiger wieder ins Schlafzimmer lockte und versorgte.

Im Bett warf ich dann das Wärmeunterbett an, setzte mich gemütlich hin und spielte neben dem Essen noch ein bisschen mit dem Handy und las dann noch – sehr lange.

Im Endeffekt war es dann 23 Uhr bis ich das Licht aus machte. Für mich sehr spät.

 

 

 

 

 

 

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