besser – und Neustart

Heute ist es wieder besser. Das war mir auch gestern schon klar, was im Endeffekt dann auch den Ausschlag für „Abschießen“ gab.

Trotzdem, die viele Zeit zu Hause tut mir nicht gut. Rausgehen schaff ich alleine nicht.

Was aber geht – und vor allem auch gehen muss! – ist, dass wieder mehr Konsequenz bei Bewegung rein kommt. Ich hab nämlich ein Gewicht erreicht, dass ich noch nie hatte und mir schwer zu schaffen macht (körperlich und psychisch).

Im Prinzip hab ich es seit vorm Klinikaufenthalt schleifen lassen, da war einfach auch keine Kraft dafür da. Nach Entlassung zwar für eine Weile drauf geachtet (wobei auch nur auf mehr Bewegung/regelmäßig Sport und nicht so sehr aufs Essen), aber spätestens ab Mitte Feber ist es dann wieder völlig aus dem Ruder gelaufen. Zu viel Torte, Kuchen, Kaminwurzen und Co und gleichzeitig immer häufiger die Bewegung wegfallen lassen.

Weil es – wegen dem Gewicht – auch schwieriger wurde, schmerzhafter und anstrengender.

So weit, dass ich mich eben nicht auf die Waage stellte, weil ich Angst hatte, was sie anzeigt. Hilft nur nichts – ist ja dann nur ein nicht hinsehen wollen.

Heute mich also sehr bewusst dafür entschieden, dass ich das so nicht will und da aktiv gegensteuern möchte und muss. Gestartet mit dem rauskramen der Waage.

Und mehr als nur schlucken müssen. Klar war, es ist mehr, aber ich dachte, maximal das, mit dem ich im Januar entlassen wurde. Nur dass da nochmal ein paar Kilo dazukamen. Das sind über 10 Kilo seit November.

Kein Wunder dass meine (Blut-)Werte nicht ok sind und sowohl Kreislauf als auch Schmerzen große Probleme machen.

Wenn ich das so grad nicht hinkriege, dann muss ich halt mit Trainingsprotokollen und Absprachen nachhelfen.

Mit täglich Bewegung/Sport fang ich an und in ein paar Tagen, wenn ich den passenden Rhythmus damit gefunden habe, werde ich mich auch wieder deutlich mehr um das Essen kümmern. Bis dahin „nur“  drauf achten nur zu essen, wenn ich wirklich Hunger hab und eben auch aufzuhören, wenn dieser gestillt ist.

Und dass ich erstmal schaue, ob es nicht doch eher Durst ist, denn das Trinken ist grad auch zu wenig.

Es ist auch ein Versuch der Passivität hier was entgegen zu setzen. Zu viel Zeit in der Wohnung, zu wenig Termine. Wenn ich dann wieder fitter bin, möchte ich auch angehen, dass das alleine rausgehen so schwierig ist – dann kann ich das Sportprogramm wieder um Nordic Walking erweitern, was mir sehr gelegen kommt.

 

 

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Ein Kommentar zu besser – und Neustart

  1. Regina sagt:

    Hallo Ilana, ich lese seit einiger Zeit auf Deinem Blog und freue mich über Deinen heutigen Eintrag, denn der klingt sehr positiv und optimistisch. Ich wünsche Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen, damit Du das auch umsetzen und durchhalten kannst. Dein Vorhaben liest sich für mich richtig und ich denke, damit wärst Du auf einem sehr guten Weg. Alles Gute für Dich! Liebe Grüße aus Wien, Regina

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