1000 Fragen an dich selbst – Fragen 301-350

Bei Frische Brise bin ich darüber gestolpert. Sie fand die Idee hier. Ursprünglich aus dem Heft „Flow“ (Ausgabe Nr. 18), das hier nachbestellbar ist.

Ich versuche jedes Wochenende einen Block zu beantworten.

301. Worin bist du ein Naturtalent?
Ich kann gut vermitteln und mich von Problemen anderer gut abgrenzen, zumindest solange ich selbst stabil und „menschentauglich“ bin.

302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert?
MissMutig – sie wird einfach wieder sie selbst und das freut mich sehr.

303. In welcher Situation warst du unfair?
Meinem kleinen Bruder gegenüber, als ich den Kontakt zur Mutter abbrach.

304. Fühlst du dich fit?
Nein, aber ich arbeite dran.

305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?
Naja – ich komm halt irgendwie hin, wenn nichts außergewöhnliches passiert.

306. Von welchem Buch warst du enttäuscht?
Herr der Ringe – alles sprachen davon und fanden das super – und ich quälte mich da einfach nur durch.

307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?
Die Wohnung, die ich wollte, wurde frei. Raus aus dem Keller.

308. Neigst du zum Schwarz-Weiss-Denken?
Nein – eigentlich nur grau.

309. Was fühlst du, wenn du verliebt bist?
Keine Ahnung, war ich noch nie.

310. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?
Nein.

311. Welche Dinges stehen noch auf deiner To-do-Liste?
Einige – es gibt ja immer was zu tun.

312. Hegst du oft Zweifel?
Ja – vor allem an mir.

313. Womit bist du unzufrieden?
Mit meinem Körper und meiner Unselbständigkeit.

314. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?
Vermutlich mit ziemlichem Bammel. Weiß nicht, ob es überhaupt ginge, wäre aber mal interessant heraus zu finden.

315. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?
Ja schon, aber nicht wenn man sie so auslegt, dass man etwas nur tut, wenn auch eine Gegenleistung kommt oder alles aufgerechnet wird.

316. Bist du schon mal schikaniert worden?
Ja.

317. Wie spontan bist du?
Wenn ich stabil bin – kann ich sehr spontan sein, wenn nicht – nicht.

318. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?
Ja.

319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?
In viel zu vielen im Heute, in denen es eigentlich um (eingeredete) Schuldgefühle aus der Kindheit geht.

320. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?
Aktuell 10 Jahre etwa.

321. Was gibt dem Leben Sinn?
Zu leben und sich weiter zu entwickeln.

322. Was hättest du gern frühzeitiger gewusst?
Wer ich wirlich bin, was ich mag und gern tue und was nicht.

323. Wie alt fühlst du dich?
Älter als ich bin.

324. Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?
Leider viel zu oft meine Mutter.

325. Kannst du gut zuhören?
Ja schon.

326. Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt?
Wie machst du das nur?

327. Ist alles möglich?
Alles sicher nicht, aber deutlich mehr, als wir uns vorstellen können.

328. Hängst du an Traditionen?
Nur an sehr wenigen – die Krippe im Advent zum Beispiel.

329. Kennt jemand deine finstersten Gedanken?
Ja – mein Therapeut.

330. Wie sieht für dich der ideale Partner aus?
Miteinander auf Augenhöhe, ein „Wir“, dass aus einem „du“ und „ich“ besteht und nicht schluckt.

331. Wonach sehnst du dich?
Lieben zu können und Liebe annehmen zu können

332. Bist du mutig?
Kommt drauf an wen man fragt. Die, die mich und meine Ängst kennen sagen klar „ja“, andere sehen mich wohl eher als „ängstlich“.

333. Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit?
Nicht für alles, aber für vieles.

334. Wofür bist du dir zu schade?
Fußabtreter für jemanden zu sein.

335. Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten?
Puh – ein Jahr ist schon viel. Früher hätte ich klar „ja“ gesagt, heute bin ich mir nicht sicher.

336. Wann warst du zuletzt stolz auf dich?
Insgesamt mache ich schon so viel wie möglich aus meinem Leben – das macht mich stolz.

337. Bist du noch die Gleiche wie früher?
Nein – überhaupt nicht mehr. So sehr, dass alte Freunde auch nichts mehr mit mir anfangen können, weil „ich mich zu sehr verändert habe“. Für mich war diese Veränderung überlebensnotwendig und daher bin ich froh darüber.

338. Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?
Gibt keine Alternative – aber sie gefällt mir auch gut.

339. Welche schlechte Angewohnheit hast du?
Frustessen. Alles zu analysieren.

340. Verfolgst du deinen eigenen Weg?
Ja.

341. Worüber kannst du dich immer wieder aufregen?
Machtspielchen, Ungerechtigkeit

342. Kann jede Beziehung gerettet werden?
Nein! Und sollte es auch nicht.

343. Mit welchem Körperteil bist du total zufrieden?
Meine Haare mag ich.

344. Womit hältst du dein Leben spannend?
Dafür sorgen schon die äußeren Umstände – leider.

345. Kannst du unter Druck gute Leistungen erbringen?
Nein. Früher ja, mittlerweile gar nicht mehr, wenn der Druck von außen kommt.

346. Welche Lebensphase hast du als besonders angenehm empfunden?
2008 – das erste Mal erlebt was „leben“ heißt und nicht nur „überleben“. Aber auch aktuell geht es mir gut.

347. Findest du andere Menschen genauso wertvoll wie dich selbst?
Ja – meist wertvoller.

348. Hast du immer eine Wahl?
Ja – aber ob die Alternative auch lebbar ist, ist damit nicht gesagt.

349. Welche Jahreszeit magst du am liebsten?
Den Herbst und den Früsommer.

350. Wie hättest du heissen wollen, wenn du deinen Namen selbst hättest aussuchen dürfen?
Da ich mir meinen Namen selbst ausgesucht habe, erübrigt sich die Frage.

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Fragen 21-40
Fragen 41-60
Fragen 61-100
Fragen 101-150
Fragen 151-200
Fragen 201-250
Fragen 251-300

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