1000 Fragen an dich selbst – Fragen 251-300

Bei Frische Brise bin ich darüber gestolpert. Sie fand die Idee hier. Ursprünglich aus dem Heft „Flow“ (Ausgabe Nr. 18), das hier nachbestellbar ist.

Ich versuche jedes Wochenende einen Block zu beantworten.

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?
Als Kind war es Schifahren, heute in keiner. Ich schwimme gerne.

252. Heuchelst du häufig Interesse?
Selten. Und ich muss da immer an den Spruch meines Geschichtslehrers damals erinnern, der meinte: das Interesse kommt mit der Beschäftigung damit. Das hat sich schon sehr oft bewahrheitet.

253. Kannst du gut Geschichten erzählen?
Nein. Gar nicht.

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste?
Meinen Freunden und Menschen, die mir was bedeuten oder mich sonst berühren.

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?
Das Gefühl von Geborgenheit als Kind, Urvertrauen.

256. Kannst du dich gut ablenken?
Ja – war zwar ein langer Weg dahin, aber es klappt sehr gut mittlerweile.

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?
Bequeme Hose und T-Shirt.

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?
Es gab viele Situationen, von denen ich nicht geglaubt hätte, dass ich sie überleben würde. Aber wenn mir vor 10 Jahren jemand gesagt hätte, dass es auch stabile und gute Phasen geben wird, in denen ich auch lebe und genießen kann – war das für mich undenkbar – und doch ist es grad so.

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?
Als Kind hab ich immer gesagt ich sei ein Junge und heiße Christian. Wollte ganz verzweifelt ein Junge sein. Heute nicht mehr.

260. Wer nervt dich gelegentlich?
Wenn jemand endlos an einem Thema rumkaut und eh nur mit „ja,aber“ reagiert. Dauerhaftes Opferverhalten.

261. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?
Ich hab kein Lieblingsthema.

262. Kannst du leicht Fehler eingestehen?
Ja schon.

263. Was möchtest du nie mehr tun?
Schweigen, weil es aufgezwungen wurde.

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?
Das hängt sehr von der Situation ab. Die meisten beschreiben mich als sehr ruhig.

265. Sagst du immer die Wahrheit?
Zumindest bemühe ich mich darum.

266. Was bedeutet Musik für dich?
Sehr viel – ohne die Musik hätte ich die Kindheit nicht überlebt. Auch heute ist es mein Haupt-Skill.

267. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?
Nein – ich kann nicht weinen.

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?
Lieber allein.

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?
Da gibt leider ein paar, über die ich hier nicht schreiben will.

270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selber nicht?
Keine – ich war noch nie verliebt.

271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?
Ja – oft vielleicht zu viel.

272. Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?
Oh ja – sehr vielen.

273. Bist du autoritätsgläubig?
Gläubig nein, aber da Grenzen zu setzen ist manchmal schwierig.

274. Bist du gern allein?
Ja – sehr.

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?
Das Wichtigste war sicher der Kontaktabbruch zu den Eltern. Auch wenn das bedeutete auch den Kontakt zu den jüngeren Geschwistern zu verlieren.

276. Welchen guten Zweck förderst du?
Tiere und Menschen in Not.

277. Wie sieht dein Traumhaus aus?
Wenn es ein Haus sein muss (mir wäre eine Wohnung lieber), dann wohl ein kleines, dass im Prinzip außer Küche und Bad nur zwei Räume auf zwei Ebenen hat und einen kleinen Garten.

278. Machst du leicht Versprechungen?
Nein – Versprechen sind für mich absolut und unter allen Umständen bindend und daher gebe ich sie nur, wenn ich das auch erfüllen kann und sehr bewusst.

279. Wie weit gehst du für Geld?
Nicht über meine Grenzen.

280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?
Ja – bin halt ein Tiroler Sturkopf manchmal.

281. Malst du oft den Teufel an die Wand?
Nein, aber sehen tu ich ihn schon oft.

282. Was schiebst du zu häufig auf?
Unangenehme Sachen.

283. Sind Tiere genauso wichtig wie Menschen?
Jein. Ja, wenn es um Haltung und Umgang damit geht, nein, wenn ich zwischen Tier und Mensch wählen müsste.

284. Bist du dir deiner selbst bewusst?
Ja, denke schon.

285. Was war ein unvergesslicher Tag für dich?
Tage, die ich mit Menschen die mir gut tun verbracht habe. Einen speziellen gibt es nicht.

286. Was wagst du dir nicht einzugestehen?
Dass es vielleicht nie wirklich besser wird und ich immer auf so viel Hilfe angewiesen sein werde.

287. Bei welcher Filmszene musstest du weinen?
Wenn es um Familie oder Freunde und den Zusammenhalt geht.

288. Welche gute Idee hattest du zuletzt?
Das Wohnzimmer umzustrukturieren und -gestalten.

289. Welche Geschichten würdest du gern mit der ganzen Welt teilen?
Mit der ganzen Welt gar keine – aber mit einem Teil tue ich es ja über den Blog.

290. Verzeihst du anderen Menschen leicht?
Kommt drauf an um was es geht – geht es darum dass mal was vergessen wurde oder so – bemühe ich mich auf jeden Fall, geht es darum, dass da was bewusst und gezielt gemacht wurde um zu verletzen – dann nein.

291. Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?
In einer Beziehung alles nur für den anderen zu tun und sich selbst verlieren.

292. Was hoffst du, nie mehr zu erleben?
Todesangst! Missbrauch und Sadismus.

293. Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss“?
Auch hier – kommt drauf an um was es geht – denke eher weniger.

294. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?
Kommt darauf an was für eine und ob es Menschen gibt, die da mehr Erfahrungen haben oder sich gut auskennen – dann schon. Sonst informier ich mich halt und mach mein Ding.

295. Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?
Träumer weder noch – aber beschäftigen teilweise mehr mit der Vergangenheit – eben damit es irgendwann nur noch die Gegenwart und Zukunft sein kann. Vor allem wenn die Vergangenheit mir mein heute schwer macht. Wenn das nicht ist wohl eher jemand, der sehr bewusst die Gegenwart gestaltet.

296. Nimmst du eine Konfrontation leicht an?
An ja, aber ich nehme sie nicht leicht.

297. In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?
Dass ich mich dazu entschieden habe, keine Kinder zu bekommen um diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Vermutlich auch in vielen anderen Dingen, aber da ist die Angst, so wie sei zu sein einfach noch zu sehr bestimmend für mich.

298. Wo bist du am liebsten?
Zu Hause – oder mit mir lieben Menschen zusammen (egal wo, aber lieber irgendwo, wo nicht so viel los ist).

299. Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?
Was heißt genug? Ich hab keine Probleme damit.

300. Was ist dein Lieblingsdessert?
Selbstgemachter Obstsalat, aber auch Mohr im Hemd.

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