1000 Fragen an dich selbst – Fragen 201-250

Bei Frische Brise bin ich darüber gestolpert. Sie fand die Idee hier. Ursprünglich aus dem Heft „Flow“ (Ausgabe Nr. 18), das hier nachbestellbar ist.

Ich versuche jedes Wochenende einen Block zu beantworten.

 

201. Wie gut kennst du deine Nachbarn?
Nicht gut – hier ist viel Wechsel, da hauptsächlich Studentenwohnungen.

202. Hast du oft Glück?
Nicht oft, aber manchmal schon.

203. Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?
Von K.

204. Was machst du anders als deine Eltern?
Hoffentlich möglichst vieles.

205. Was gibt dir neue Energie?
Auszeiten oder das Singen in einer leeren Kirche.

206. Warst du in der Pubertät glücklich?
Nein. Ich war suizidgefährdet.

207. Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?
Schon lange nicht mehr – könnte ich auch nicht mehr. Eine Nacht in der ich jetzt nicht schlafen konnte zähle ich da natürlich nicht dazu.

208. Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?
Welche Tagträume?

209. Blickst du oft um?
Draußen nein – hab auch meist Kopfhörer in den Ohren und versuche die Leute drumherum auszusperren.

210. Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?
Wie anstrengend Kontakt für mich ist und dass Kommunikation für mich immer wie eine Fremdsprache ist, die ich grad erst lerne.

211. Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?
und wieder – kein Partner

212. Worauf freust du dich jeden Tag?
Meistens auf den Abend.

213. Welche Freundschaft von früher fehlt dir?
Meine besten Freunde aus der Jugendzeit S und M – die sind verheiratet und sie fehlen mir. Allerdings haben sie meine Veränderung – weg von meiner Familie und mehr zu mir hin – nie verstanden oder gut geheißen. Daher ist so gut wie kein Kontakt mehr. Sehr selten alle paar Jahre mal eine Mail mit M.

214. Wie gehst du mit Stress um?
Kommt auf den Stress an und wie lange er anhält.

215. Gibst du dich gelegentlich anders, als du in Wirklichkeit bist?
Meistens.

216. In welchem Punkten gleichst du deinem Vater?
Leider hab ich den Mutismus von ihm, ich mag die Natur und kann Gefühle nicht zeigen.

217. Kann man Glück erzwingen?
Nein. Aber man muss es auch sehen wollen.

218. Welcher Streittyp bist du?
Ich versuche eine Lösung zu finden, einen Kompromis, der für beide in Ordnung ist. Und ich muss Dinge wirklich klären – kann das nicht einfach „stehen lassen“.

219. Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?
Ja meistens.

220. Wie klingt dein Lachen?
Wie ein Lachen?

221. Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?
Nein, aber Verstehen und Sympathie schon.

222. Gönnst du dir selbst regelmässig eine Pause?
Ja – muss ich aber auch.

223. Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?
Nein.

224. Steckst du Menschen in Schubladen?
Ich versuche es nicht zu tun, fürchte aber, dass es dennoch immer wieder mal passiert.

225. Welches Geräusch magst du?
Musik.

226. Wann warst du am glücklichsten?
2008 – da ging es mir richtig gut

227. Mit wem bist du gern zusammen?
MissMutig und dem Junior

228. Willst du immer alles erklären?
Ja.

229. Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?
Da ich immer noch regelmäßig Angsttraining mache – erst vorgestern.

230. Was war deine grösste Jugendsünde?
Das Fälschen von Entschuldigungen für die Schule (dafür wurde ich von der Schule um ein Example zu statuieren sogar angezeigt)

231. Was willst du einfach nicht einsehen?
Wenn Leute mit mir (oder jemanden der mir nahe steht) Machtspielchen spielen wollen und erwarten, dass ich das hinnehme.

232. Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?
Hmm – keine von der ich wüsste.

233. Welchen Tag in deinem Leben würdest du gern noch einmal erleben?
Einen Tagesausflug mit MissMutig.

234. Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?
Mehr Geld, was daran liegt, dass ich mehr als genug Zeit habe. Wäre beides knapp – dann wohl die Zeit.

235. Würdest du gern in die Zukunft schauen können?
Nein.

236. Kannst du gut deine Grenzen definieren?
Ja meistens, solange ich das Gefühl von Boden unter den Füßen hab.

237. Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?
Ja mehrfach und einige davon sind bis heute ein Problem.

238. Hast du einen Tick?
Ja – einige. In manchen Bereichen ist das schon fast zwanghaft.

239. Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?
Eine Momentaufnahme – wäre sie ein Ziel fände ich das sehr traurig – wir sind doch immer auf dem Weg.

240. Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?
Mit jemanden, der mir die Hand hält und – spürbar – da ist.

241. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?
Berufen nicht, aber ich sehe es schon als meinen Job an, weiter an mir zu arbeiten um selbständiger zu werden und weniger Hilfe zu benötigen.

242. Bist du nach etwas süchtig?
Internet und ich könnte nicht ohne Musik oder Lesen leben. Aber auch auf Süßes könnte ich nicht dauerhaft verzichten.

243. Wessen Tod hat dich am meisten berührt?
Marios.

244. Wie würde der Titel deiner Autobiographie lauten?
(Über-)Leben

245. In welchem Masse entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?
Ich bin auf dem Weg.

246. Wann muss man eine Beziehung beenden?
Wenn sie jemanden schadet.

247. Wie wichtig ist dir deine Arbeit?
Eine bezahlte habe ich nicht, aber die Buchbinderei ist mir wichtig. Etwas zu tun zu haben – sonst fällt mir die Decke auf den Kopf.

248. Was würdest du gern gut beherrschen?
Klavier spielen und Singen.

249. Glaubst du, dass Geld glücklich macht?
Nicht, wenn es nur Geld ist, aber genug Geld um sein Leben gut zu gestalten hilft dabei.

250. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?
Ich habe keinen Partner.

 

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