dies und das

Entschieden, dass ich die Buchbinderei noch bis zur ersten Feberwoche mache (ca. wollte den aktuellen Auftrag und dann für mich noch ein Buch binden) bzw. eben bis ich die beiden Sachen fertig habe. Danach pausiere ich.

Wobei wir die Option im Hintergrund haben, dass ich mich jederzeit wieder auf die Warteliste setzen kann und da „mein“ Platz eher selten vergeben wird, das wohl auch nicht ewig dann dauern wird.

Ab Mai dann steig ich wieder ein.

Muss das nächste Woche nur noch mit dem Ersatzthera besprechen und abmachen.

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Merke, dass es mir insgesamt besser geht, dafür aber mit Rückschlägen schlechter umgehen kann. Vielleicht ist dafür einfach noch zu wenig Struktur da. Das sollte sich die nächsten Wochen ja ändern.

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Stirnband zum vorhandenen Loop genäht und ja – das eine oder andere Set werde ich mir da noch nähen. Sofern ich schönen Jersey finde. Gelernt, dass man im Internet da nicht suchen sollte, wenn man zwei zueinander passende möchte – die Farbdarstellung täuscht doch sehr.

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Sowohl das Tavor als auch das Schlafmittel sind wieder raus – vielleicht etwas schnell, aber ehrlichgesagt hab ich diesmal nur wenig davon gemerkt. So sehr ich ersteres als Bedarfsmedikation schätze und durchaus auch nehme, wenn nötig, so sehr mag ich es nicht als Festmedikation. Da sträubt sich so alles in mir. Ist in der Klinik ok (ebenso wie das Schlafmittel – beides ist da auch wirklich nötig), zu Hause soll das immer so schnell wie möglich raus.

Lief diesmal – Gott sei Dank – ohne große Entzugserscheinungen. Da kenn ich schon ganz andere Male.

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Morgen mit Betreuer dringend das Bad und eigentlich das Wohnzimmer – letzteres ist mehr umgeräumt, weil ich ja die eine Ecke frei machen musste für den Techniker und so muss eigentlich nur alles wieder an seinen Platz geräumt werden. Wird wohl eher auf nächste Woche verschoben, denn Bad ist wirklich mehr als nur dringend nötig. Auch hier mehr ein Sortieren und Wegräumen.

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Merke immer noch den Klinikaufenthalt – der Fernseher ist aus, keine Serien, die nebenbei laufen (war dort ja sehr häufig), Essen besteht hauptsächlich aus Obst und Gemüse, wobei das diesmal nicht so schlimm war wie beim letzten Mal, da ich immer Äpfel auf dem Zimmer hatte, aber frisches Gemüse war rar. Zweimal gab es eine Tomate zum Abendbrot.

Auch koche ich wieder und freu mich auf das Ergebnis. Ist halt doch was anderes als Kantinenessen (das dort eher durchschnittlich ist, nichts besonderes, sehr häufige Wiederholungen, wenig Abwechslung und noch weniger Gemüse, dass nicht aus der Dose kam, aber es war jetzt auch nicht schlecht, nur halt eher eintönig).

Weniger schön ist, dass ich es meist nicht schaffe danach alles wieder wegzuräumen. Das muss sich ändern.

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Geschafft einen neuen Termin in der Endokrinologie auszumachen. Jetzt stehen nur noch aus: Rheumatologie, Neurologe (Nervenleitgeschwindigkeitsmessung) und Handchirurgie.  Letzerer geht ja erst nach vorleterem und ersteres war der Rat in der Klinik, weil ich ja mit zwei Fingergelenken so Probleme hab, die oft rot und dick und schmerzhaft sind. Aber aktuell sieht man nichts und dann komm ich mir wieder vor, als würde ich wegen nichts zum Arzt rennen.

Vielleicht kann ja auch die Endokrinologin dazu was sagen, die haben ja auch Rheumatologie mit in der Ambulanz (die nehmen nur keine neuen Patienten mehr an und irgendwie hoff ich, dass ich da nicht als „neu“ zähle).

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Pläne fürs Wochenende: morgen mit Betreuer Wohnung, danach Ruhe, viele Hörbücher sichten, einlesen und sortieren, mp3-Tags bearbeiten,  danach mp3-Player mit neuen Hörbüchern bestücken, Ebook-Reader neu bestücken (und vorher die noch ausstehenden Ebooks in Calibre einpflegen). Einfach schauen wie weit ich komme – ohne Druck. Montag hab ich ja auch noch bis zum Nachmittag Zeit.

 

 

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