Klinik

Zerbrochen.  Endgültig. Und wohl so offensichtlich, dass selbst hier im Haus wirklich jeder bemüht und hilfsbbereit ist. So gut wie keine Kämpfe, nur Ruhe, Wohlwollen und Freundlichkeit. Ich bin unglaublich dankbar dafür.

Im Moment weiß keiner, wie es weitergehen könnte. Ich steh glaub ich noch etwas unter Schock, es ist noch nicht wirklich angekommen.

Aber ich bin wieder weit weg von mir, weiter als zuvor. Ich sehe den Nebel um mich (wörtlich gemeint), spüre diese Blase, die wie eine Gelwand zwischen mir und der Welt ist. und ich höre alles wie unter Wasser.

Sprechen kaum möglich, alles fühlt sich seltsam an, als müsste ich ein Marionette bewegen und verstehe das Prinzip dafür nicht richtig.

Montag wird sich wohl etwas klären, wie es weitergehen soll, kann, wird.  Oder eben auch nicht.

 

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik, stationärer Aufenthalt veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten auf Klinik

  1. stahldame sagt:

    Puh. Ich wünsch dir alles, alles Gute – auch wenn ich keine Idee habe, was dir gerade helfen würde.

  2. Frau Heller sagt:

    Auch von mir kraftvolle Grüße!
    Du schaffst das.

  3. Renée sagt:

    Dass in der Klinik kein Druck gemacht wird, ist wohl ein sehr kleiner Trost, aber ich bin trotzdem froh, das zu hören. Ich drücke dir ganz fest die Daumen und sende beste Wünsche für den Montag… 🙂

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