WMDEDGT 11/17

Frau Brüllen fragt wie jeden Monat: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

5:00 Uhr –  wach und am überlegen, ob ich jetzt aufstehe oder nicht – mich für umdrehen und versuchen noch etwas zu schlafen entschieden.

6:00 Uhr – aufstehen, nachdem die Bonsai-Tiger ständig auf mich sprangen oder über mich oder so – da ich mich weigerte gestern das Futter zu ändern, waren die schlicht hungrig.

Bonsai-Tiger versorgt, Medis, Bad, alles fürs Frühstück ins Wohnzimmer gepackt und mich dort dann nieder gelassen.

9:00 Uhr – gefrühstückt, im Fernseher läuft mein „Sonntagsprogramm“ Cesar Milan und ich gönnte mir die Zeit wirklich wach zu werden. Außerdem kurz mit MissMutig gechattet,  versucht einen Testbericht abzuschicken (wobei mir Amazon grad meldet, geht für mich erst am Montag wieder) und nochmal Medis nach geworfen.

9:15 Uhr: mit MissMutig telefoniert. Gestern hatten wir uns spontan getroffen und für heute ausgemacht, dass wir einfach schauen ob und wenn ja was wir machen wollen. Am Telefon nun entschieden und in einer Dreiviertelstunde etwa wird sie mich einsammeln.

15:00 Uhr: wieder zu Hause. Es war sehr anstrengend, aber wie immer wenn ich mit MissMutig unterwegs bin – hat es mir gut getan. Sie tut mir einfach gut!

Und ich hab gelernt einen  Loop zu nähen. Nähen – ich!

16:00 Uhr: Zuhause erstmal was die Fritteuse angeworfen, in der Zwischenzeit endlich mal den Rucksack ausgeräumt und -gemistet (will ich schon seit Wochen machen – ist meine „Handtasche“) und dann Süßkartoffelpommes gegessen.

17:15 Uhr: bisschen gestrickt, aber weniger als gewollt, zwei lebende Wärmflaschen auf Brust und Bauch fanden, dass ich meine Hände gefälligst zum streicheln und kraulen nutzen sollte. Dem kam ich natürlich auch gerne nach.  Hatte allerdings etwas Mühe dabei nicht einzuschlafen.

Beide Bonsai-Tiger auf mir ist ja immer noch was besonderes, denn die beiden liegen nicht gern nebeneinander – da wird dann schnell rumgezickt. Auch auf mir ist es dann eher so, dass die sich nach Möglichkeit gar nicht erst sehen wollen und sich entsprechend hinlegen – nur so klappt es auch mit beiden.

Außerdem nochmal ein Produkt ausgiebig getestet und zu was anderem noch genauer recherchiert, mit nicht wirklich zufrieden stellendem Ergebnis.

Die Bedarfsmedikation, die ich Dank MissMutig tagsüber nicht braucht, beschert mir auch einen gut aushaltbaren Abend bis jetzt.

18:30 Uhr:  Noch ein bisschen gestrickt, Bonsai-Tiger bekuschelt, nebenbei „Der Superdoc“ geschaut und mit dem Junior von MissMutig geschrieben.  Eine halbe Stunde werde ich noch fern sehen und dann mich lesend ins Bett verkrümeln. Eventuell gibts noch ne Kleinigkeit zu essen – hab ja erst sehr spät Mittag gegessen und nicht wirklich Hunger, will aber auch eine ruhige Nacht.

19:00 Uhr: so reicht für heute – noch eine Kleinigkeit essen und ins Bett lesen.

20:30 Uhr: nicht mehr genug Konzentration zum lesen, also Versuch zu schlafen. Das Einschlafen dauerte, hatte einige Mühe die Gedanken und Flashbacks soweit ruhig zu stellen, dass Schlafen möglich ist. Schätze gegen halb zehn klappte das dann auch.

 

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