Pläne und so

Zum einen hatte ich MissMutig falsch verstanden – die Tupperparty ist erst im September. Also heute nur ein gemütliches Frühstück mit ihr und ausgiebig quatschen – was sehr schön war und gut getan hat.

Zuhause dann alles eher ruhig angehen lassen. Die üblichen Computerarbeiten usw.

Bis eine mail von A. kam: wir wollten morgen beim Mini-NF für eine Stunde die Anbetung musikalisch gestalten. Nur dass A. krank ist. Vor allem fieser Reizhusten und angeschlagene Stimme. Ersatz nicht in Sicht.

Dazu muss ich sagen – für mich ist das in kleiner Gruppe ok, zu zweit grenzwertig, aber noch machbar – aber alleine – ist für mich ne Horrorvorstellung.

Wir haben jetzt vereinbart, wir probieren es, schauen wie es geht und wenn bei ihr der Husten kein Ende nimmt, geht sie halt „kurz“ raus.

Ich hab jetzt nochmal für diesen Fall neue Lieder rausgesucht – in der Hoffnung, wenn ich mich drauf konzentrieren muss, weil ich die Lieder nicht gut kann – mich so abzulenken, dass ich es dennoch irgendwie hinkriege.  Das klappt tatsächlich manchmal – vor allem wenn ich die Leute nicht sehe – dann gelingt es manchmal die auszublenden.

Es ist ja nur eine kleine Veranstaltung und ich hoffe einfach, dass es auch nur wenige Leute sind. Oder sich dann doch spontan noch jemand findet, der mit macht. Aber am meisten natürlich, dass A. soweit fit ist, dass wir unser geplantes Programm hinkriegen.

Plan B ist dann medikamentöse Unterstützung und Plan C Bestechung für den Organisten, damit er einspringt/übernimmt (viel Bestechung, da er schon vorher und nachher eingeplant ist).

Bis dahin ablenken, neue Lieder suchen/lernen und ausdrucken und für die Nacht etwas nachhelfen und mir einreden, dass das doch das perfekte Angsttraining und Übungsfeld ist. Oder so.

 

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