WMDEDGT 08/17

Frau Brüllen fragt wieder: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

5:00 Uhr: immer wieder wach werden, doch noch etwas dösen usw. Die Nacht war aber Gott sei Dank ganz gut – der Schlaf war echt dringend nötig.

6:00 Uhr: Aufstehen, Bonsai-Tiger rüber ins Wohnzimmer scheuchen, Bad, Frühstück zusammensuchen, mich dann im Wohnzimmer in die Hängematte verkrümeln, frühstücken, während ich die morgendliche Computerrunde mache.

7:15 Uhr: ich starte diesen Beitrag hier, mehr weil ich es grad rauszögere mich fertig zu machen. Werde nämlich gleich abgeholt zum Großeinkauf und ehrlichgesagt überfordert mich aktuell schon der Gedanke daran. Dabei sollte der heute eigentlich gar nicht so lang dauern.

12:00 Uhr: wieder zu Hause, Einkäufe verräumt, Melone aufgeschnitten. Da mein Betreuer in Österreich Urlaub gemacht hat, hat er mir Latella mitgebracht. Das vermisse ich hier sehr, da kommt keine andere Fruchtmolke ran.

Zu Mittag gibt es Wassermelone, Trauben und eine Latella.

Im Moment bin ich einfach froh, dass jetzt Ruhe einkehrt. Die letzten drei Tage waren echt heftig und mein Körper streikt mittlerweile auf so ziemlich allen Ebenen.

Und sonst nur noch sehr viel Ruhe.

15:15 Uhr: eine Stunde Gitarre gespielt. Nach 2 gitarrefreien Jahren brauche ich die Übung dringend, vor allem wenn wir übernächste Woche wirklich spielen wollen. Außerdem muss ich es nach wie vor auch trainieren. Aber ich bin sehr froh, dass es jetzt überhaupt wieder geht. Die Stunde ist aktuell das Limit, aber die reicht mir auch.

Jedesmal wenn ich das schaffe ohne dass die Hand dann weh tut, wächst die Hoffnung, dass ich um die große Hand-Op wirklich rumkomme. So ist das Gitarre spielen gleich doppelt ein gutes Gefühl.

Ansonsten ein paar Computerarbeiten, mit den Bonsai-Tigern und meinem Holz-Fidgetspinner spielen (oder eher dafür sorgen, dass die eine mal ihre Panik vor dem Teil verliert – sie hat dann aber viel Spaß dran gefunden – und ich auch), Noten sortiert und das ein oder andere Lied transponiert.

17:00 Uhr: Bisschen Serien gucken, nach einer guten Gitarren-Akkorde-App oder einem kompakten Buch dazu suchen, ein paar Bücher in Calibre einpflegen, Bonsai-Tiger kuscheln und wiedermal nach Playbacks fürs NF suchen. Alles recht gemütlich.

19:05 Uhr: nach einer letzten Folge der Serie, werde ich mich jetzt lesend ins Bett verkrümeln. Ich freu mich auf einen langen gemütlichen Leseabend.

Nachtrag am nächsten Morgen:

So lang war der Leseabend dann gar nicht. Kurz vor acht war ich so müde, dass mir die Augen zufielen – ich zögerte es noch bis acht raus und strich dann die Segel. Schlief dann auch schnell ein.

Dieser Beitrag wurde unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, Bonsai-Tiger, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.