dies und das

Im Moment fehlt mir noch etwas Struktur. Ich stehe morgens auf – das ist nicht das Problem, aber mir fällt hier sehr schnell die Decke auf den Kopf.

Gleichzeitig merke ich, dass schon Kleines völlig überfordert. Sei es etwas zu Essen machen oder eine Kleinigkeit in der Wohnung oder sonst was.  Es kippt sehr schnell – massiver Druck, der dann nur mühsam wieder in Griff zu kriegen ist.

Solange keine Anforderung da ist, geht es aber. Es ist halt ein permanentes an der Grenze rumeiern.

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In der Physio zusammen mit dem Physiotherapeuten entschieden, dass wir die nächsten Wochen wieder mit dem großen Trampolin arbeiten. Das ist für mich immer Angsttraining pur, aber für die Stabilisierung der Knie halt wirklich gut. Da das nur Sinn macht, wenn wir dann auch dranbleiben, das rechte Knie arg instabil ist und zumindest die nächsten Wochen die Halle auch frei sein sollte, haben wir das jetzt ausgemacht. Kein Kneifen mehr möglich.

Macht natürlich Angst, aber ich weiß halt auch aus Erfahrung, dass es kaum was besseres zum Stabilisieren gibt (außer natürlich die normalen Muskelaufbauübungen, die natürlich ebenfalls weiter laufen).

Und nein – ich werde auf dem Trampolin nicht springen.

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Nach sehr langem hin und her (ging jetzt über eine Woche so), wird das Geburtstagsgeschenk für den Sohn von MissMutig wohl doch noch rechtzeitig ankommen. Hoffe ich. Zwar eng, aber ich hoffe sehr, dass es doch noch klappt. Wobei wie immer – jetzt wo es nur noch um auf Lieferung warten geht, bin ich plötzlich arg unsicher, ob er wirklich Spaß dran haben wird. Mal sehen.

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Beim Gitarre spielen schaffe ich mittlerweile 15 Minuten durchgehend oder 30 Minuten mit im Liederbuch rumblättern und Lieder suchen. Ohne Schmerzen. Hoffe sehr, dass das so bleibt – denn das bedeutet – keine große OP.

Dafür zickt die rechte in letzter Zeit wieder mehr.

Mitte oder Ende August hab ich den nächsten Termin beim Handchirurgen, davor soll das MRT stattfinden, da warte ich noch drauf, wer mich da fährt/begleitet.

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Letzte Woche kurzfristig erfahren, dass der Vertretungs-Betreuer diesmal nicht vertreten kann – Urlaub ist auch erst ab Ende nächster  Woche. Bin dezent nervös und unsicher – was grad nicht gut ist. Zumal zur Zeit nur die Betreuungstermine wenigstens für ein bisschen Struktur sorgen. Auch wenn die Termine aktuell immer noch schwierig sind – wegen Hilfe benötigen und annehmen usw.

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Meine Katzen haben ja das neue Sofa von MissMutig kaputt gemacht und die Matratze angepinkelt. Heute Schreiben von der Versicherung, dass das nicht übernommen wird. Der Grund: wenn man Haustiere in Pflege nimmt, nimmt man eventuelle Schäden in Kauf. Sehe ich anders – sind ja MEINE Katzen die bei ihr Schaden angerichtet haben. Also wird das jetzt erstmal auf mehreren Ebenen geklärt. Sobald ich dann mehr Infos habe (vor allem was die Rechtslage angeht), mache ich einen Termin bei der Versicherung.

Der ist eh nötig, weil mein Vertrag veraltet ist und da einiges angepasst werden müsste, da werde ich dann ganz gezielt auch nochmal nachhaken.

Denn ohne dass MissMutig die Bonsai-Tiger versorgt hätte, wäre Klinik für mich nicht möglich gewesen.

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Überlege ernsthaft was an den Medikamenten zu drehen. So wie es jetzt ist, ist es nicht gut. Da auch hier erst im August der nächste Termin ist, hab ich ja noch etwas Zeit mir zu überlegen was ich da genau will – oder anders: an welchen Stellen medikamentöse Unterstützung sinnvoll wäre. Geht mir nicht um abschießen, sondern um mehr Möglichkeiten den Alltag besser zu gestalten/hin zu kriegen.

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Heute den ganzen Tag völlig verfroren. Und extremen Schoko-Hunger. Immer ein Zeichen, dass ich mich grad körperlich wieder mal voll übernommen hab und zu wenig Ruhezeiten da sind. Also versuchen, die nächsten Tage da etwas mehr Ruhe rein zu kriegen.

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Heute nur noch Bett. Mit Wärmeunterbett an. Und Katze als Wärmflasche zu den Füßen oder unter die Decke. Dazu noch etwas lesen.

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