Thera heute

Ich bat darum, dass wir nicht über den Todesfall sprechen, sondern an letzter Woche anschließen – also Sortieren was zum Klinikaufenthalt gehört und was Altes ist.

Für mich ist es tatsächlich klarer, auch wenn der Beitrag vom Samstag, dann durch den Todesfall einfach unterging – für mich.

Es ist ja so, dass ich in sehr vielen Dingen die Klinik gut verstehe, es von außen betrachtet auch nachvollziehen kann, warum da vieles so lief, wie es eben lief.  Mein Problem war, das dann von altem Mist und Triggern zu trennen. Im Kopf war das meist klar, aber auf Gefühlsebene vermischte es sich trotzdem weiterhin.

Nach wie vor ist es aber schwierig, wenn Gefühle mit dazu kommen. Dazu bin ich aktuell auch zu weit weg von mir – so dass ich zwar den Druck und die Anspannung merke, auch weiß, dass sich dahinter anderes verbrigt, ich da aber nicht wirklich Zugang bekomme.

Der Todesfall grätscht da auch etwas dazwischen. Trauer ist für viele „normal“ – aber die Umstände sind kompliziert.

Und wenn dann Gefühle eh schon schwierig sind, ist es mit der Trauer nicht einfacher.

Gegen Ende  ging es dann auch darum. Doch irgendwas blockiert.

Wir sind auf dem Weg. Da liegt noch sehr viel vor mir, vor uns – aber wir sind auf dem Weg.

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