weiter

Der Vormittag war ok, dann fiel mir eine Packung Quark runter – und platzte auf.

Den hatte ich hier, weil ich unbedingt Marillenknödel machen wollte – die Marillen lagen noch im Kühlschrank und auch sonst war alles da – aber so wirklich fit fühlte ich mich nicht.

Beim Aufwischen kippte es dann – und es endete mit Marillenknödel (nur echt mit Topfenteig) aus 1.5 Kilo Topfen.

Tja – und dann fiel mir das Brett mit dem Mehl runter – und verwandelte die Küche in ein Schlachtfeld.

Ich schaffte es noch die Marillenknödel nebeneinader in die Tiefkühle zu legen (sobald dann gefroren werden sie eingetütet und können einzeln entnommen werden).

Ein Teil liegt da noch, der Großteil ist aber mittlerweile eingetütet. Ebenso wie die restlichen Marillen – entkernt und brav zusammen – für die nächste Runde. Oder was es auch immer werden soll.

Aber es war klar – ich muss hier raus. Also auf den Betreuer gewartet und dann mit ihm losgefahren. Zur Post mussten wir sowieso, danach sind wir noch wo hingefahren und dort etwas gelaufen.

Das geht mit ihm gut – wir müssen nicht groß reden oder so – kein Druck, kein unangenehmes Schweigen – einfach nur gehen, mal auch unterhalten – aber alles wie es grad – passt.

Es tut mir gut. Und ich bin sehr froh, dass es möglich ist. Dass es aktuell auch so stabil läuft, dass wir auch Zeit für sowas haben, ohne dass wir dadurch wieder weit hinter her hinken.

Gleich muss ich noch was zu Essen machen, weil ich morgen früh einen Termin hab und daher vorher nicht frühstücken kann – mal sehen was es wird.

Dieser Beitrag wurde unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.