neue Woche – neues Glück

Termin in der Stadt – der dann wegen Krankheit ausfiel. Was ich über einen Zettel an der Tür dort erfuhr.

Da sich heute schon wieder dieses „mir fällt die Decke auf den Kopf“-Gefühl zeigte, entschied ich, das ich die Zeit und den Ort nutze und einfach laufe. Das ist ja immer auch etwas schwierig und mit Anspannung gekoppelt – manchmal auch mit Angst.

Von daher nutzte ich das dann gleich mal als „Angsttraining“. Wobei der Begriff für mich da nicht richtig passt.

Anfangs ist das immer besonders schwer, später geht es meist etwas besser – vor allem wenn ich dann an Orten bin, wo kaum Leute unterwegs und ich mit Musik oder Hörbuch auf den Ohren mich von den restlichen abgelenkt bekomme.

Es gibt mir natürlich auch Sicherheit, dass ich quasi jederzeit abbrechen kann und abgeholt würde.

Wie auch immer – es hat der Psyche gut getan, der Körper motzt immerhin nicht mehr als vorher und beim Laufen selbst ist es ja für eine zeitlang auch oft gut.

Ablenken ist nach wie vor mein Mittel der Wahl. Für zu Hause. Morgen in der Thera hoffe ich doch, da deutlich näher bei mir zu sein und etwas von dem Druck abbauen zu können. Denn Ablenken wird nicht auf Dauer funktionieren – und das möchte ich auch nicht.

Heute jedenfalls nur noch Bett, noch etwas lesen und dann hoffentlich gut schlafen.

 

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