auf und ab

Heute war ein schwierigerer Tag.

Es ist ja generell grad so, dass es in mir tobt und wütet und brodelt und kocht. Ohne dass ich weiß was genau.

Es ist wie eine trübe Brühe, in der ich mal mehr mal weniger unterzugehen drohe. Das einzige was ich weiß ist, dass es mit der Vergangenheit zu tun hat.

Vom Gefühl her gibt es grad zwei Teile – der Teil nach außen, der funktioniert, sich ablenkt, agiert und macht und tut und der innen, der irgendwo in dieser trüben Brühe verloren ist. Diese besteht aus vielen Tränen und Gefühlen, aber nichts – greifbares. Alles durcheinander gemixt.

Der erste Teil läuft gut – das Ablenken klappt meistens wirklich gut – auch so, dass ich mich auch freuen kann oder etwas genießen.

Aber ich merke auch, dass der zweite Teil immer mehr Raum einnimmt. Das merke ich vor allem, dass dann im Alltag schneller Überforderung da ist, ich schneller an meine Grenzen komme und dann wirklich eine Auszeit brauche.

Das war heute auch beim Betreuungstermin mehr als deutlich.

Von daher ist es gut, dass morgen Thera ist. Denn gefühlt bin ich da arg an der Grenze einer Ex- oder Implusion. Hoffe sehr, dass wir da morgen ein Ventil finden und zumindest etwas Druck ablassen können.

Heute nur noch Quizduell, dann ins vorgewärmte Bett und noch etwas lesen (Schwerttänzer-Reihe angefangen).

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