Hand

Seit dem letzten Termin beim Handchirurgen ist sie insgesamt sogar besser geworden. Im Prinzip gibt es aktuell nur noch zwei Dinge, die nicht gehen.

Der Rest ist gut – nicht immer schmerzfrei, aber im Alltag kaum einschränkend.

Das eine ist, wenn ich die Hand so drehe, dass die Handfläche Richtung Gesicht liegt – also wenn ich ein Buch, Ebook-Reader oder Handy halte – dann geht es für einige Minuten gut – auch das Halten an sich ist so nicht das Problem, aber ich kann dann die Hand nicht mehr drehen – aus Schmerz bei der Bewegung. Also muss ich mit der rechten Hand nachhelfen.

Sehr blöd und jederzeit reproduzierbar und beim Lesen oder Pokemons jagen richtig doof, aber etwas mit dem ich leben könnte.

Das zweite ist für mich deutlich störender: Gitarre spielen. Eine halbe Stunde geht gut, die nächste halbe dann schmerzhaft und spätestens nach einer Stunde geht absolut nichts mehr.

Beim Termin dachte ich noch es ist eine Übungssache. Da war die halbe Stunde auch grade erst erreicht. Nur dass sich seitdem leider absolut nichts getan hat.

Da unsere Auftritte bei eineinhalb Stunden anfangen, geht das für mich gar nicht.

Es gibt noch eine kleine Chance, dass sich das ohne weitere OP verbessert: gezieltes Krafttraining.

Im Moment mit Schwerpunkt auf Handgelenk, weil ich hier einen Hantrainer als Produkttest testen darf. In den nächsten Wochen werde ich mir einen Fingertrainer besorgen, der dann gezielt die Kraft der Finger trainieren kann.

Die Hoffung ist, dass mit mehr Kraft zum einen das Handgelenk stabiler wird und dann quasi „weniger“ Kraftaufwand beim Gitarre spielen da ist – und somit sich die Zeit verlängern lässt. Da hier wichtig ist, dass die einzelnen Finger unterschiedliche Stärken trainieren können, muss es ein verstellbarer sein.

Bisher hatte ich ja mit Bällen und einem Handtrainer aus Silikon trainiert, das hat viel geholfen, ist jetzt aber nicht gezielt genug.

Ich hoffe, dass mir der Chirurg nächste Woche bestätigt, dass es durch gezielten Kraftaufbau besser werden kann. Denn das mit der Gitarre ist tatsächlich der einzige Punkt, der noch für eine OP spricht.

Dieser Beitrag wurde unter Beziehungen/Kontakte, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Hand

  1. Ingrid, die Bastelmaus sagt:

    Liebe Ilana,
    ich drück Dir ganz dolle meine beiden Daumen, es wäre ja fantastisch, wenn eine OP nicht erforderlich werden würde.
    Ich denke aber, das Gitarre-Spielen ist sehr wichtig für Dich und wenn ich Dich richtig einschätze, bist Du bei den vielen Übungen hinsichtlich der Beweglichkeit der Hand viel konsequenter als ich es wäre. Also üben, üben, üben….immer mit dem Ziel vor Augen, dass es eine OP verhindert und Du wieder spielen kannst.
    Ich wünsche Dir ein entspanntes, gemütliches und gesundes WE
    INGRID

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.