WMDEDGT 11/16

Wie an jedem 5. des Monats, fragt Frau Brüllen auch  diesmal wieder: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

7 Uhr – der Wecker klingelt, ich dreh mich nochmal um, weil es so schön kuschelig grad ist und die Nacht für mich sehr kurz war (auch wenn das für andere bei weitem reicht).

7:15 Uhr – jetzt doch aufstehen, Tabletten einwerfen, Katzen ins Wohnzimmer scheuchen, mich im Bad ausgehfertig machen, fünfmal die Schuhe wechseln (der Umstieg von den Sandalen auf Herbst fällt mir immer besonders schwer), Taschen zusammensuchen, nochmal Einkaufszettel kontrollieren und eigentlich wollten wie viertel vor acht los.

7:55 Uhr  – wir starten mit etwas Verzögerung, heute auch in einer anderen Tour als sonst – zum Großeinkauf. Der findet immer Monatsende/-anfang statt und bedeutet, dass ich alles einkaufe um einen Monat nicht zu hungern oder dürsten. Unterm Monat gibt es dann nur Frisches. Wobei das für die ersten zwei Wochen auch schon bei ist.

11:55 Uhr – den letzten Laden geschafft und eine Käsekrakauer gegönnt. Es war heute irgendwie sehr sehr voll – normalerweise hat man ja bis 10 quasi freie Bahn, aber schon um halb neun war bei Aldi die Hölle los heute. Entsprechend langsam kamen wir voran – normalerweise brauchen wir ca 3 – 3,5 Stunden inklusive Wegräumen der Einkäufe. Heute also deutlich länger – und ich wirklich alle.

Dafür dann bei Edeka die sonst sehr sehr teuren Einlagen (3,45) dank beiliegender Coupons für 1,45 bekommen – also gleich mal nen Schwung gekauft (waren dort eh geplant, sind nur mehr geworden für weniger Geld).

12:10 Uhr – noch im Auto unterwegs zurück ruft mich der Sohn von MissMutig (10 Jahre) an, ob er mich den besuchen dürfe. Ich hatte ja für ihn einen Pokemon Go Account erstellt, bisher hat er immer über meinen gespielt. Mit ihm vereinbart, dass er seine Mutter noch fragen soll und wir uns dann gerne am Nachmittag treffen können.

12:45 Uhr – geschafft, alles eingetütet (Fleisch wird z.Bsp poritonsweise eingetütet und eingefroren), ausgepackt, weggeräumt – und mir tun die Füße weh, weil ich mich dann morgens doch fürs falsche Paar Schuhe entschieden hatte (was ich ja eigentlich auch wusste und deshalb so oft gewechselt hab, aber eben – ach lassen wir das – egal).

12:56 Uhr – nochmal ein Anruf vom Sohn von MissMutig – ob wir uns von halb drei bis fünf treffen könnten. Entweder bei mir oder in der Stadt – wobei ich dann die Stadt vorschlug, weil der dort einfach mehr Pokemons findet und vor allem hier gibt es ja nur einen Pokestop der einen Kilomenter entfernt ist und sonst – nichts. Gar nichts. Also lieber Stadt mit vielen Pokestops und Arena usw.

13:30 Uhr – diesen Beitrag beginnen und immerhin wissen, welche Schuhe ich nachher anziehen werde (bequeme aber sehr scheussliche). Um zwei geht es los.

Ich mag den Jungen wirklich sehr gern und freue mich auf die Zeit mit ihm. Die Begeisterung, die ein Kind ausstrahlt, mit der es in einem Spiel aufgeht – finde ich sehr erfrischend und schön.

14:00 Uhr – Abfahrt, Treffen mit dem jungen Mann und dann bis 17 Uhr Pokemons jagen und viele viele (Kilo-)Meter laufen. Zumal es dann einen Tip gab, dass etwas entfernt ein Dragonir rumläuft  – der natürlich bis wir da waren schon wieder weg war.

Zwischendrin noch schnell zu Fielmann, weil meine Brille, die ich Montag abgeholt habe locker saß und ich glaub nicht richtig eingestellt ist. Jetzt sitzt sie und ich schaue mir das bis nächste Woche nochmal an. Wenn es dann immer noch so ist, dass ich immer den Kopf senken muss um in der Ferne was zu sehen, muss ich nächste Woche nochmal hin.

Die Stadt ist einfach nur rappelvoll. Aber wir waren erfolgreich und gut drauf.

17:00 Uhr – MissMutig sammelte uns in der Stadt wieder ein und fuhr mich nach Hause. Dort erstmal Pommes in die Fritteuse geworfen (auf die freu ich mich schon seit  2 Wochen), wegen keiner Mayo mehr da, schnell selbst eine gemacht und jetzt neben Essen hier den Beitrag aktualisieren.

18:30 Uhr – ich bin einfach nur alle.  Daher nur noch Nagellack abmachen, im vorgewärmten Bett lesen und über Nacht dann dick Handcreme und Baumwollhandschuhe bis morgen.

19:30 Uhr – noch nichts mit Bett – Martin Rütter unterwegs hat mich jetzt doch gefangen – finde ich heute sehr interessant, ein Leben im Wald nur von der Natur.

20:15 Uhr – endlich Bett, noch das übliche abendliche Katzenbeschäftigungsprogramm (das geht auch im Bett und unter der Decke ist es besonders interessant), hin und her überlegen ob ich wirklich noch lesen will und mich dann gegen viertel vor neun für Schlafen entschieden.

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