WMDEDGT 10/16

Frau Brüllen fragt wie jeden 5. des Monats: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

7:00 Uhr: nachdem ich mich die letzten Stunden im Bett rumgewälzt hab, starte ich den Tag. Indem ich erstmal 20 Minuten auf der Bettkante sitzend mails und so checke, weil ich eigentlich Antwort erwartet hatte.

7:20 Uhr – Medis genommen, ich so weit wach, dass ich den Abschnitt „Bad“ in Angriff nehmen kann.

Achja – eigentlich wollte ich ja zu erst die Jause richten – aber nun denn, dann eben anders rum.

7:30 Uhr – ich wechsle doch von Bad zur Küche, mach mir zwei Wurstsemmeln, packe noch den Molkedrink ein, der eh weg muss, suche mir die Sachen zusammen, die ich für den ersten Tag Buchbinderei so brauche, entscheide noch schnell, dass es doch ein anderes Shirt sein soll – wegen Leim und so – packe alles ein und verschwinde wieder im Bad.

7:53: der Wecker für du hast nur noch 5 Minuten klingelt und ich bin weder angezogen noch frisiert – vor allem letzteres dauert ja immer etwas.

7:57: der Wecker für „jetzt aber Jacke an und los“ klingelt – ich kämpfe mich in Klamotten, dann Schuhe und Jacke und erreiche mit 2 Minuten Verspätung unten den Fahrer, der schon nach mir sucht. Einer der Fahrer, die ich kenne, aber schon lange nicht mehr mit gefahren bin. Ich vermisse meinen Stammfahrer.

8:20 Uhr: Ankunft, überlegen ob die Knochen schon so weit fit sind für die Treppe, bis klar wird – sind sie nicht. Also Aufzug – einer ist gesperrt „da sind sie gestern drin stecken geblieben“ wird mir gleich erzählt in allen Einzelheiten. Nun den.

Endlich vor der Buchbinderei angekommen kann ich tatsächlich noch 5 Minuten mich hinsetzen – die macht erst um 8.30 auf. Pünktlich.

8:30 Uhr – Buchbinderei, sie hat die Haare sehr viel kürzer, außer mir ist noch jemand den ersten Tag da, aber ich weiß ja schon wie es läuft, und verkrümmel mich wieder hinten in den Raum (nach kurzer Frage, ob ich den Platz wieder will – ja natürlich!).

Packe erstmal soweit aus, hol mir die Materialien die ich brauche und bis dahin ist die andere Neue auch erstmal eingewiesen.

Sage dann nur, dass ich zum wieder reinkommen was einfaches will – ob sie Kästen oder Bücher hat – ist mir egal. Sie fragt ob ich liegengebliebene Notizbücher fertigmachen würde, weil sie die Maße für die Kisten (Auftrag vom letzten Mal noch – da waren ein paar offen) nicht mehr hat – die muss sie erst noch besorgen.

Klar – warum nicht. Suche also gleich mal 15 Stück raus und mach mich an die Arbeit. Nach kurzer Rückfrage, ob ich die so wie sie sind machen soll oder die Fehler korrigieren (natürlich letzteres), werkel ich so vor mich hin.

Die Arbeit hat mir gefehlt. Ich kümmer mich erst um die Buckdeckel und dann um die Buchblöcke, da war deutlich mehr zu machen. Aber alles ist jetzt soweit fertig, dass ich nur noch Einpappen muss.

Nächstes Mal also die Bücher fertig und vermutlich mit den Kisten weiter. Irgendwann möchte ich mir dann ein Regal für die Wand für die Nagellacke machen, damit die nicht so rumfliegen, aber erstmal wieder reinkommen. War ja jetzt doch einige Monate raus.

Zwischendrin dann kurz Gespräch – um was es mir geht, wie oft und wann ich kommen will (ab nächter Woche Mittwoch und Freitag), was ich machen will und was halt so war in den letzten Monaten (Hand usw – da geht es ja auch darum was grade geht und was nicht).

Der Freitag war ihr Vorschlag, weil sie da nicht da ist und die Kollegin, die da seit kurzem das macht sicher froh ist, wenn da jemand ist, der weiß, wie die Sachen gehen und da auch Erfahrung hat. Wird also auch so ein bisschen als Backup dienen. Was ich aber auch ok finde.

Kurz vor elf dann wieder los, weil der Betreuer mich abholen wollte und da der Termin diesmal nicht schiebbar war, eben kürzer Buchbinderei.

Mit Betreuer nach Hause gedüst, Wohnung gemacht (dringend nötig!), nicht ganz geschafft, was aber vorher klar war, dann direkt weiter zur Physio. Dort hat mich der Betreuer abgesetzt und keine 2 Minuten später startete schon die Physio.

„Mein“ Physiotherapeut (bin bei ihm seit ca 15 Jahren) ist aus dem Urlaub zurück und wir kümmern uns heute das letzte Mal aussschließlich um die Hand – aber nächster Woche wird es wieder Kondition, Beine und Hand werden.

Nach der Physio runter, wieder auf Fahrer warten.  Da noch etwas Zeit, hab ich diese genutzt um die Pokemon-Arena dort zu übernehmen. Zum ersten Mal – weil Arena und ich ist irgendwie – schwierig. Da aber nur einer mit unter 500 drin war, war es einfach.

Die restliche Zeit damit verbracht gegen mich selbst zu trainieren.

Anruf vom Fahrer, wo ich denn sei – ihn zu mir lotsen, etwas verfroren ins Taxi steigen und erfahren, dass er doch wieder Mi-Fr tags fährt – was mich wirklich freut, weil so wenigstens diese Tage die Fahren gesichert sind.

14:15 Uhr – wieder daheim. Erstmal Repeater zur neuen Mieterin unten liefern und einen Kübis-Kartoffel-Auflauf machen – also Gemüse schnibbeln, Sosse machen (diesmal Fertigsosse) – aufkochen, in die Auflaufform, Käse drüber und in den Ofen.

15:00 Uhr – die neue Mieterin klingelt – sie kriegt keinen Empfang – also alles mal durchgespielt, Repeater neu gekoppelt usw.  Nichts. Sie versuchte es dann in meiner Wohnung – nichts. Bei mir klappte alles. Also Handy neu gestartet und irgendwann dann auch Router neu gestartet – und plötzlich ging es. Also ihr Repeater wieder in die Hand gedrückt und gesagt, sie soll schauen ob es jetzt unten geht, sich sonst bei mir melden.

Mittlerweile ist 15:30, der Auflauf hat schon vor ner ganzen Weile geklingelt und ich bekomm direkt eine WhatsApp – es funktioniert. Na bitte.

15:45 Uhr – den immer noch sehr warmen, wenn auch nicht mehr heißen Auflauf aus dem Ofen holen, eine Portion in eine Schüssel und damit wieder ins Wohnzimmer.

17:00 Uhr: Neben essen mal mails und diverse soziale Medien nachgelesen, und diesen Eintrag angefangen. Außerdem alles mögliche versucht ein bestimmtes Ebook in ein für meinen Reader taugliches Format zu konvertieren. Ohne Erfolg.

Bin einfach nur völlig k.o., von daher werde ich heute Abend nicht alt.

Und frieren tu ich auch.

18:15 Uhr: nach mehrfachem neu installieren klappte das mit dem Ebook plötzlich – warum auch immer – aber Hauptsache ich kann es jetzt auch für meine Augen verträglich lesen. Das geht nämlich weder am Computer noch am Handy.

Außerdem eben die Wärmeunterdecke angeschalten – denn ich freue mich auf ein warmes Bett und hoffentlich gute Lektüre – Leseabend. Dazu dann gleich mal die noch nicht in die Bibliothek eingepflegten Bücher nachgeholt und festgestellt, dass ich eine weitere Reihe jetzt vollständig hab – die dann auch demnächst anfangen wird. Heute erstmal das Buch, dass mich seit gestern so fuchste, weil ich da Testleser bin, dann das aktuelle (Die  Bestimmung – Reihe, Band 3 glaub ich) weiter.

Morgen und übermorgen hab ich tatsächlich frei! Wobei ich vielleicht noch mit dem Sohn von MissMutig in die Stadt wollte. Aber da ist noch nichts ausgemacht.

Heute jedenfalls ab 19 Uhr dann nur lesend im warmen Bett.  Hach da freu ich mich grad sehr drauf.

der Abend: nachdem ich dann im warmen Bett feststellte, dass das mit dem Ebook nicht geklappt hat, hab ich halt das andere Buch weitergelesen. Bis ich müde genug war um zu schlafen.

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