sein

Heute ist ein schlechter Tag. Einer, an dem schon das Aufstehen zuviel ist, oder weniger das Aufstehen, mehr das sein an sich.

Gleich kommt der Betreuer – am liebsten hätte ich abgesagt, aber dann kämen wir wieder nicht hinterher (ok das wäre jetzt nicht so das Problem gewesen). Und außerdem hätte ich dafür telefonieren müssen – geht grad nicht.

Den Termin werde ich hinkriegen – aber es ist auch klar, dass ich danach zusammenklappen werde. Weil ja vorher schon alles zu viel. Und weil der Betreuer oft eine ziemliche Hektik verbreitet. Zumindest kommt es mir so vor, aber ich bin da auch empfindlich.

Es gibt keinen Grund dafür, dass es heute so ist. Außer dem, was ja ständig da ist. Kein konkreter Auslöser.

Nun denn – es ist wie es ist und morgen ist dann ein neuer Tag.

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