genervt

Ich verzettel mich im Moment total – auf allen Ebenen.

Grade eben erst ein Baguette in Ofen geschoben – soviel zu abends möglichst wenig Kohlenhydrate – und ich werde damit auch grade so das Mindestsoll erreichen, aber bei weitem nicht mein eigentliches Soll.

Einfach weil ich vergessen hab, dass ich ja die Zitruspflanzen einpacken muss. Das gestaltete sich schwierig – weil mit Topf passen sie nicht in den Karton, die Erde war aber so locker, dass die Wurzeln dann bloss lagen – also noch passende Töpfe aus Zeitungspapier, alles irgendwie so zusammenquetschen dass die Wurzeln genug Halt haben und dann um das Zeitungspapier (ein Blatt für dne Topf/Erde, eins für die Pflanze) sehr viel Frischhaltefolie – in der Hoffnung die Dinger überleben so den Transport.

Bei der Aktion natürlich die Nägel ruiniert und heute neu machen kann ich knicken und morgen weiß ich ehrlichgesagt auch nicht wann ich das unterkriegen soll – ok am Nachmittag vielleicht – da hat K. vorhin abgesagt.

Dann feststellen, dass der geplante Karton nicht passt – also nochmal alles umpacken (immerhin hab ich jetzt einen, bei dem es nicht teurer wird mit Versand, Töpfe hätten da auch nicht gepasst), möglichst sicher verpacken, Paketschein ausdrucken und wehe, das Geld ist morgen nicht auf dem Konto – weil dann muss ich wieder auspacken.

Was mich so nervt ist, dass ich nicht weiß, wo die Zeit bleibt. Denn es ist ja so, dass ich ständig was mache, also nicht mal in Ruhe hinsetzen usw – nur offensichtlich mach ich nicht das, was ich machen sollte.

Dabei bin ich sonst eigentlich organisiert. Mich macht dieses Chaos kirre.

Eigentlich sollte es diese Woche besser werden – die Termine übersichtlicher. Tja – scheint nicht zu klappen.

Mir fehlt das mal zur Ruhe kommen, mal einfach nur hinsetzen können, keinen Termin mehr, nichts groß machen. Aktuell hinke und hechte ich ständig hinterher.

Am Wochenende ist noch nichts geplant. Schätze das sollte ich dringend frei halten. Wieder bei mir ankommen.

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