dies und das

Dass es gestern Abend einfach auch nur Spaß gemacht hat, lag sicher auch daran, dass es nur ums Singen ging. Mit A. zu singen ist sowieso toll. Ich singe auch gern mit meiner Gruppe, aber da ist es  – anders. Es ist eine andere Verantwortung. Zum einen natürlich das Gitarre spielen (das ja die letzten Jahre doch auch immer ziemlich schmerzhaft war), aber es geht auch um Tempo, Einsätze, immer wieder mal aufmuntern, motivieren, erinnern an bestimmte Stellen, prüfen/hinhören ob die Stimmen soweit stimmen, wo Unsicherheiten sind usw.

Versteht mich nicht falsch – ich mach es gern, aber es ist halt auch Arbeit. Einfacher wenn dann auch M. da ist – weil die beim Gitarre spielen und auch bei der Sicherheit der Stimmen viel abnimmt, aber halt immer noch meine Verantwortung.

Gestern war es zum Playback – die Begleitung, Tempo usw war vorgegeben, es ging nur ums Singen. Und es hat wirklich Spaß gemacht, war für mich auch ein singendes Anbeten, also auch Gebet, ich konnte mich auf Musik und Text und Gott einlassen.

Es musste nur wenig korrigiert werden und – naja – es hat einfach gut getan.

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Seit 2 Tagen zickt die Hand deutlich mehr – ok ich bewege auch mehr, aber eigentlich immer noch nur Finger – nicht Handgelenk. Schätze aber, dass einfach die überstehenden Nähte die Haut auch reizen. Montag kommen sie raus.

Aber ich bin damit mehr eingeschränkt als selbst im Unterarmgips – damals war es halt starr, aber damit auch nicht schmerzhaft, jetzt schränkt natürlich das ein.

Das führte dazu, dass ich mir natürlich so meine Gedanken mache, wie das dann werden soll, wenn die große OP ansteht. Zu merken, dass man mit einer Hand schon allein Schampoo nicht in die Hand geschüttet bekommt, Spülung krieg ich nicht mal zusammengedrückt usw.

Also suche ich jetzt in Ruhe solche Shampoo- und Spülungspender – kläre ob die Knöpfe alles mit einer Hand klappen würde (also drücken, Shampoo auffangen usw) – weil die mit Sensor natürlich – teurer und unzuverlässiger sind.

Ich hab auch eine Nummer bekommen, von einer Afrikanerin, die eventuell die Rasta-Zöpfe finanzierbar machen könnte. Noch hab ich es nicht geschafft anzurufen (bzw wenn, hab ich niemand erreicht).

Mir ist klar geworden, dass die Einschränkungen einfach auch in so vielen Kleinigkeiten sind. Die sind jetzt alle kein Thema, aber grade das mit der Spülung war schon ein Problem.

Wird alles werden.

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In 20 Minuten muss ich mal runter und den Grill anschmeissen – heute Grillen mit der Nachbarin/Freundin, die immer die Katzen versorgt hat und jetzt leider nach Freiburg geht. Auch da freu ich mich ehrlichgesagt heute. Ich will zum ersten Mal auch Kürbis grillen.

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Hokkaido-Saison. Kann ich ja nicht genug von kriegen. Ok, ist noch teuer, daher gab es nur einen, aber sonst schaue ich immer, dass ich so 20 kriege. Das wird diesen Monat vielleicht schwierig, mal sehen, aber es gibt sie ja auch im Oktober noch. Die Dinger halten dann ja ein paar Monate.

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Für heute Nachmittag hab ich mir ja Pause verordnet – bzw eher: alles was zu machen ist, kann bis morgen warten.

Ich hatte die letzten Tage nicht einmal das Gefühl einfach nur in Ruhe hinzusetzen und nichts tun zu müssen. Auch nicht planen. Und der Stress hat mir zugesetzt – von daher ist es wichtig, dass ich wieder runterkomme.

Diese paar Stunden haben mir jetzt unglaublich gut getan. Auch körperlich.

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Da es heute ja auch wieder später werden wird – muss ich morgen mal schauen ob ich etwas länger schlafen kann – drei Tage hintereinander spät ist für mich einfach ungewohnt und – ich bin dafür zu alt.

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So – langsam mal mich fertig machen und die Sachen zusammen suchen und die Kürbisspalten aus der Gefriertüte mit Marinade befreien.

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