dies und das

Ein sehr berührendes Projekt: We are the World – ein Chorprojekt.

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Mich spontan mit MissMutig zum Kaffee trinken getroffen – war sehr schön.

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Ich hab mich  nie wirklich geschminkt – mit 15 mal bisschen Wimpertusche und wenns hoch kam nochmal ein Lidstrich – mehr nie. Vielleicht weil meine Mutter das immer sehr gemacht hat.

Dann kamen die Ohrringe. Und da MissMutig kürzlich mit gelben Nagellack aufgetaucht ist, kam für mich die Frage auf, ob das was wäre.

Ich hasse meine Hände, vor allem meine Finger. Es ist die Hand meiner Mutter für mich. Nagellack hat sie selten verwendet. Und wenn dann nur rot. Also fragte ich mich, ob ich für mich das nutzen könnte.

Damals bei Woolworth kam dann ein 59Cent-Nagellack mit. Und ich merkte, dass ich das nicht kann – das ganze Fläschchen wurde aufgetragen, wieder entfernt, neu aufgetragen usw. Es ist alle.

Heute hab ich Ersatz gekauft. Mehr weil ich das lernen will. Und nach weiteren zig mal rauf, wieder runter, rauf und wieder runter – ist das Ergebnis jetzt zum ersten Mal so, dass es zumindest für ein paar Stunden eine Chance bekommt. Wenn ich es schaffe ihn nicht wieder mit einer unbedachten Bewegung zu zerstören.

Ich mag meine Finger immer noch nicht – aber es war zum ersten Mal nicht mehr so sehr dieser Hass beim Blick darauf.

Es wird nur nie roter Nagellack sein. Und ehrlichgesagt weiß ich auch nicht ob ich das wirklich weiter mache. Im Moment ist es ja so, dass ich nicht Gitarre spielen kann und da – sonst hab ich ja typische Gitarristennägel: links sehr kurz, rechts möglichst lang – denke dann sieht das auch doof aus.

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Körperlich bin ich mittlerweile deutlich fitter – das Cortison wirkt also doch – und zwar klar. Darüber bin ich sehr froh. Auch wenn die Nächte dadurch schlechter und kürzer werden (gegen das kürzer hab ich nichts – die 12 Stunden, die ich in den letzten Wochen/Monaten brauchte, waren mir zu viel – und morgens zu spät, von daher sehe ich das insgesamt also eher positiv). Also weiter an Grundkondition arbeiten.

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Heute eindeutig wieder ein sehr viel besserer Tag. Morgen dann Thera. Dem hab ich heute eine mail geschrieben, dass ich nicht groß rumreden will, sondern direkt mit Tappen an Gefühlen arbeiten. Die Angst ist da – wird auch morgen da sein, die Anspannung sowieso, aber in letzter Zeit hatte ich eher das Gefühl die Anspannung ist da, damit ich mich nicht mit Gefühlen und Tränen beschäftigen muss. Also soll es morgen um die Anspannung gehen, also darum die zu senken und zu schauen was dahinter steht.

Weil ich das nie so gesagt bekomme und dann in dem Moment sowieso nicht, weil da die Angst gewinnt, gab es heute die mail an den Thera. Eine mail, die in den letzten Wochen immer wieder mal Thema war und von meiner Seite nicht ging – aber seit ein paar Tagen schon in meinem Kopf kreiste mit einem „jetzt geht es und vor allem – ich will es“.

Ich sehe also dem Termin mit etwas – naja eher viel – Angst entgegen, aber auch dem Gefühl, dass es richtig so ist – und wichtig – für mich.

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Jetzt noch schnell was essen und dann lesend ins Bett – weil irgendwie ist durch den vielen Schlaf und meist doch bis nach sieben vor Computer/Fernseher die Lesezeit sehr kurz geworden. Da will ich heute mal etwas eher zum Buch. Ok – richtiger wäre: Hühnchen braten und damit zum Buch ins Bett.

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Doch – heute war ein guter Tag. Nicht nur besser – sondern gut.

 

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