Geduld

Das Wochenende ging es körperlich ziemlich gut – klar, hatte ja auch fast nichts zu tun.

Heute dann Wohnungstermin, diesmal auch  etwas mehr – ca 2 Stunden. Und ich merkte schon bald, dass ich die Grenze erreicht hab.

Körperlich war es grenzwertig – also immerhin häng ich nicht im Bad fest, dafür spinnt der Kreislauf etwas. Von daher – ja es hilft mit dem Cortison.

Aber mehr merk ich es in den Ruhezeiten – denn da fühl ich mich gut, nicht mehr so kraft- und saftlos, nicht mehr so überfordert.

Und daran, dass es danach nicht mehr so ein Knockout gibt.

Mir ist klar, dass ich Geduld brauche, aber es ist frustig ständig an die Grenzen erinnert zu werden und es schwierig – da geduldig mit mir und meinem Körper zu sein.

Eigentlich wollte ich eine arztfreie Woche machen, hab den nötigen Hausarztbesuch auf nächste Woche verschoben – oder wollte das. Dummerweise ist ab nächster Woche der Arzt im Urlaub, daher dann doch Mittwoch einen Termin. Ist aber auch ok soweit, brauche einige Medis und wollte eh was besprechen.

Damit wird der Mittwoch voll – Arzttermin, eine Stunde die ich in der Stadt rumkriegen muss, Physio, nach Hause, ca eine Stunde Pause und dann Betreuung. Wir wollen neben Bett neu beziehen auch in den Waschsalon fahren und Wäsche waschen.

Donnerstag dann theoretisch frei, aber ich muss einiges erledigen, Freitag Thera und Samstag ein größerer Termin (eine der Kruschtecken).

Heute nur noch was Schnelles zu Essen (irgendwas gescheites wäre noch gut, mal sehen) und dann ins Bett.

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