Thera heute

Ich. Hab. Mich. So. Satt!

Die Panik, die mir den ganzen Termin kaputt macht, weil ich danach ja „funktionieren“ muss. Panik, die alles  blockiert und vor allem den Thera gar nicht erst einsteigen lässt ins Boot, sondern dafür sorgt, dass er schön außen vor bleibt. Denn er könnte ihr ja gefährlich werden und gar doch dafür sorgen, dass ich mich den Gefühlen widme, was sie doch so sehr zu verhindern versucht.

Dabei ist egal was ich will – sie blockiert einfach alles. Und sorgt dafür, dass ich mir damit selbst im Weg stehe.

Und in der Verzweiflung darüber untergehe. Wobei halt  – bevor die zu deutlich wird, mal schnell wieder die Panik hochfahren.

Der Anspannunglevel war heute nicht einmal unter 8 (1 – entspannt, 10 – extremst angespannt mit kaum atmen können). Weil der ständige Kampf da war – eigentlich mit Gefühlen arbeiten wollen und vor allem MIT dem Thera gegen die Panik die alles blockiert.

So wurde sie zum Gegner – immer mehr, immer eigenständiger, fast wie ein  Täterintrojekt oder Widersacher – nicht zu mir gehörend, aber halt in mir tobend.

Tja und dann am Ende die Ankündigung, dass nächste Woche statt Doppeltermin nur eine Stunde geht. Das hat mich dann endgültig ausgehebelt – denn in einem normalen Termin brauch ich gar nicht anzufangen mit den Gefühlen – das reicht nicht. Da braucht noch nicht mal die Angst groß hochzufahren.

Und leider bekam ich mich nicht mehr in den Griff – es war genau das wovor ich solche Angst habe – ich verkroch mich irgendwo im Treppenhaus, hoffend, dass das Funktioneren schon greifen würde – nur das es das nicht tat.

Bis dann irgendwann die Zeit fehlt – wieder einmal.

Bin grad so frustriert. Und verzweifelt ob der Ohnmacht und Hilflosigkeit. Und sauer, weil ich mir selbst so im Weg steh.

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