sein

Jeden Tag merke ich, wie gut es ist, dass weniger Termine sind, es eben auch freie Tage gibt. Merke, dass es richtig war, die Buchbinderei zu pausieren/beenden.

Und doch fehlt mir die Arbeit. Das was (er-)“schaffen“, die Arbeit mit den Händen, sehen wie etwas entsteht und auch die Struktur.

Das Gefühl etwas – getan – zu haben.

Dafür ist halt – meistens  – genug Kraft für den Alltag – und wie gesagt – das merke ich jeden Tag mehr als deutlich.  Auch wenn es nicht für viel mehr reicht, ist das schon mehr als in den letzten Monaten da war.

Klar – im Moment sind auch sonst weniger Termine. Bis zum MRT ruhen Arzttermine, die Betreuung findet ja nur sehr vermindert statt, Physio fiel auch aus – das alles spielt sicher mit eine Rolle.

Es ist eine Art – zur Ruhe kommen. Oder eher der Ruhe annähern. Und damit auch irgendwie mir selbst wieder näher kommen.

Das ist gut. Aber es ist auch traurig, dass eben nicht beides geht.

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Ein Kommentar zu sein

  1. Jenny sagt:

    Liebe Ilana,
    ich kann das so gut nachempfinden, denn hier ist es ähnlich. Es macht uns auch traurig. Traurige Erkenntnis, dass wir so begrenzt sind. Unsere Phantasie dazu: vielleicht würde mehr Kraft entstehen, wenn wir ausreichend Zeit dafür hätten uns zurückzuziehen? Wie lange wissen wir nicht.
    Liebe Grüße
    Jenny

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