Betreuuungsnachlese

Im Großen und Ganzen geht es mir recht gut – für die Umstände finde ich sogar sehr gut.

Vielleicht lag es an einem Satz, den der Betreuer gestern sagte: ich würde vermutlich Panik schieben, weil er in Urlaub geht. In diesem Moment wurde mir klar: nein – eigentlich bin ich darüber sehr erleichtert, dnen die Urlaubsvertretung wird verlässlich sein.

Nachdem gestern die sonst üblichen Notfallmittel nicht griffen, gab es dann ein anderes – und ja das griff dann auch.

Natürlich ist da Angst vor dem wie geht es weiter –  vor allem, was mach ich, wenn das mit der Urlaubsvertretung nicht als Möglichkeit für dauerhaft bleibt. Aber da ist auch – Erleichterung.

Ich hatte gestern ständig ein Bild im Kopf – ich laufe über (erdbebenden) Boden, versuche irgendwie das Gleichgewicht zu halten – und eigentlich sollte die Betreuung wie ein hinreichender Arm sein, der mir dabei hilft. Stattdessen war es in letzter Zeit eigentlich immer eher ein zusätzlicher Schubs, der mich dann stürzen ließ.

Es ist nicht so, dass die Betreuung eskalierte, weil es mir schlecht geht, sondern mir geht es – zumindest zum Teil – schlecht, weil die Betreuung nicht zuverlässig ist. Ich brauche diese Verlässlichkeit um Stabiliät zu bekommen, stattdessen wurde sie durch die nicht Planbarkeit immer instabiler.

Als das klar wurde – wurde es besser. Da ist auch Erleichterung. Und die Angst – die kann ich noch zwei Wochen schieben.

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