Thera heute

Es ging erst lange darum wie es grade ist – also Frage beantworten, erklären – alles auf einer Metaebene, wie immer wenn es mehr darum geht was zu verstehen oder erklären. Auch um die Klinik und was ich mir davon erhoffe.

Dann ging es kurz ums Gericht und das löste ziemlich viel aus und das wiederum hebelte dann aus. Weil es schon Ende des Termins war und keins der vereinbarten Signale für „jetzt geht es um Gefühle, ums zulassen“ da waren und für mich ging es damit auch nicht ums Fühlen und gleichzeitig fragte der Thera in der Richtung nach.

Das überforderte mich, weil ich einfach nicht wusste, was er jetzt von mir will, um was es jetzt gehen soll. Leider war ich auch – wegen dieser Überforderung – nicht in der Lage das irgendwie zu kommunizieren und so kippte es dann in ein „nichts geht mehr“ und Handlungsunfähigkeit.

Aufgelöst auch nicht wie sonst (was weitere Verunsicherung auslöste und damit das ganze in eine Dauerschleife katapultierte), sondern im Prinzip dann mit dem Ende des Termins. Der Thera ging dann raus und gab mir noch ein paar Minuten um mich wieder zu fangen.

Danach war dann irgendwie Gedankenchaos aus der Widersacher-Ecke – so dass ich dann irgenwann nur noch Panik hatte, dass der Thera sauer ist und eigentlich die Therapie beenden will usw.

Mir war und ist klar, dass das grad keinerlei Grundlage hat. Nur weil der Thera heute etwas – hmm – anders – war. Er hat nichts gesagt/getan oder so – es ist einfach nur alter Mist der hochkocht und Ängste auslöst, die auf der Unsicherheit vorhin gründen.

Doof. Sehr. Hoffe einfach, dass sich das bald wieder beruhigt.

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