Thera heute

Schon den ganzen Tag ziemlich am Limit.nicht grad hilfreich.

Von daher war schon auf der Hinfahrt alles etwas – schwierig, mit Tränen in den Augen, ohne wirklich zu wissen warum.

Als es dann darum ging, was für ein Thema wir heute aufgreifen, war nur klar – nichts aus dem Umschlag (ich hatte ihm die Themen/Situationen, die grade so triggern in den Briefkasten geworfen Anfang der Woche). Fürs Turmzimmer bin ich grad viel zu weit von mir weg und innerlich zu aufgewühlt.

Aber das mit dem Gefühle zulassen wollte auch nicht wirklich klappen – es war einfach – zuviel. Die Angst es nicht auszuhalten, weil es grad halt eh schon schwer auszuhalten ist, selbst wenn ich es wegschiebe. Generell geht es wieder mehr darum, dass ich mich von mir entferne und es kaum aushalten kann hinzuspüren oder mich mir anzunähern.

Der Thera hatte es heute wirklich schwer, weil sprechen so gut wie gar nicht ging und auch schriftlich mitteilen nur selten möglich war. Oft wusste ich ja selbst nicht wirklich was eigentlich los ist/war.

Es ging dann eine Weile um den permanenten  Kampf zu überleben. Der im Endeffekt auch der Grund ist, warum ich mich wieder von mir entfernt hab – weil es so – einfacher ist. Es gibt einfach grade viele Themen/Sachen, bei denen ich grade nicht viel tun kann bzw. das was ich tun kann, bereits gemacht ist/wird.  Dazu kommt, dass der gesetzliche Betreuer die nächsten 3 Wochen in Urlaub ist (was ich nicht wusste und gestern in einem Nebensatz erfuhr) und wir ja auf einige Antworten warten, die bei ihm eintrudeln und sehr wahrscheinlich auch nur bei ihm.

Dann ging es auch darum, dass ich ja nur noch nächste Woche in der Buchbinderei bin, weil es das einzige ist, was ich aktuell noch weglassen kann, es wird sich dann zeigen ob das gut oder schlecht ist – ich kann mich ja jederzeit wieder auf die Warteliste setzen lassen.

Es ist im Moment die richtige Entscheidung. Schwerpunkt ist grade einfach zur Ruhe kommen, mehr Ruhe reinkriegen. Ich arbeite dran.

 

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