Thera heute

Wir sprachen erst über eine Freundin, auch ein bisschen über die Klinik und verplauderten uns dann etwas – so war dann für mich der Wechsel hin zu Gefühlen – schwierig.

Irgendwie war ich da heute einfach auch blockiert. Geendet hat es wieder mal in einer Panikattacke, wobei ich diesmal nicht wollte, dass er mich allein lässt (sonst hilft mir ja in solchen Fällen sehr, wenn er kurz rausgeht), weil der „Auslöser“ das Geplapper vor der Tür war – der Gedanke dass da noch einer draußen steht und ich vorbei muss, ging grad gar nicht.

Da ich aber den Körper schlicht nicht in Griff bekam, half er mir dann da tappend raus – zumindest soweit, dass ich wieder reaktionsfähig war.

Wir vereinbarten dann, dass er raus geht, ich aber erst raus komme, wenn es für mich passt (bzw keiner mehr draußen rumsteht). Das hat dann auch geklappt.

Leider war dann mein Rückzugsraum dort auch etwas frequentiert, weshalb ich dann doch nur noch weg wollte – aber da irgendwie einfach sehr viel los war in der Praxis, waren mir ständig Menschen im Weg (die Wendeltreppe runtergehen während mir jemand zusieht geht leider gar nicht).

Um kurz nach vier klappte es dann und ich war einfach nur heilfroh.

Dass so viel los ist, ist – ungewöhnlich. Ich komm ja mit einer der Kolleginnen überhaupt nicht klar. Vor Jahren hatte ich bei ihr Körpertherapie, das war anfangs ganz gut, kippte aber im Laufe der Zeit so extrem ins Esotherische, dass – zumal ich eigentlich Physio machte und nicht Körpertherapie – gar nicht mehr ging. Wir gingen nicht im Streit auseinander oder so – aber sie ist halt von ihrem Charakter sehr laut und Raum einnehmend.

Das war anfangs ein Riesenproblem- zwischendrin ging es eignetlich gut und seit kurzem ist das für mich wieder Panikauslöser. Warum auch immer. Vielleicht weil die Mutter so sehr Thema ist.

 

Was wirklich los war heute weiß ich nicht – es war – komisch und blockiert bei mir. Ein Wechsel aus Bildern, Gefühlen, Tränen, Erinnerungen – aber alles irgendwie so  – schnell, nicht wirklich fassbar.

Dass er die Woche nach Ostern nicht da ist, ist grad echt schwer für mich. Irgendwie wird es gehen – tut es ja immer, aber im Moment ist es eher ein von Termin zu Termin rüberretten und da ist eine Woche manchmal schon echt hart. Zwei erscheinen da kaum schaffbar.

Auch wenn ich weiß, dass das dann während der Zeit meist weniger schlimm ist, ist im Moment der Gedanke daran – schwierig.

Dieser Beitrag wurde unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Leben, Psycho-Somatik, Therapie veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.