Therapien und Klinik

Heute war der Termin beim Ersatzthera und so konnte er auch endlich die seit Ende Januar fällig mail wegen der Buchbinderei schreiben.

Außerdem in der Klinik anrufen. Dort wird das jetzt im Team besprochen und er bekommt dann eine mail. Es geht darum ob der Aufenthalt möglich ist, ohne dass ich an den Gruppen teilnehmen muss. Eventuell auch als Intervalltherapie, so dass das mit den Gruppen irgendwann auch mal Thema sein kann/wird, aber eben nicht beim erstne Aufenthalt.

Wenn von dort das ok kommt, muss nur noch die Kasse sowohl den Aufenthalt übernehmen (ist wahrscheinlich), als auch die Fahrtkosten dort hin und wieder zurück (das könnte problematisch werden).

Und wenn wir alle Genehmigungen haben, komm ich auf die Warteliste. Die beginnt etwa bei 6 Monaten. Aber ich denke das ist dann nicht das Problem – wichtig ist nur, dass es diese Option einfach gibt, dann sollte auch die Zeit bis dahin – schaffbar – sein.

Wenn die Klinik – oder die Krankenkasse – nein sagen, weiß ich nicht weiter. Grade das Thema mit den Gruppen ist für fast alle Kliniken das Ausschlusskriterium.

Wir hatten uns eben bei der Klinik auch Hoffnungen gemacht, da die sehr viele Einzeltherapieangebote haben.

Grade die letzte Woche hat sehr deutlich gemacht, dass ich um einen – gezielten und sinnvollen – stationären Aufenthalt nicht rum komme. Das letzte Jahr war – heftig. Es hat in so vielerlei Hinsicht getriggert, dass im Hintergrund sehr viele Themen „offen liegen“.

Es geht einfach darum wieder Boden unter die Füße zu kriegen, mich ausschließlich auf Stabilisierung zu konzentrieren – mit der nötigen Unterstützung die ein stationärer Aufenthalt mit sich bringt, aber auch mit der nötigen Auszeit vom Alltag. Von daher ist es vielleicht auch gut, dass es weit weg ist.

Ich hab zwar noch nicht geklärt wer die Bonsai-Tiger versorgt, hoffe aber, dass meine Nachbarin in der Zeit hier ist. Denn für eine so lange Zeit ist es dann doch zu viel, wenn MissMutig jeden Tag hier her fahren muss.

Aber darum kann und muss ich mich dann kümmern, wenn klar ist, dass das mit dem stationären Aufenthalt auch klappt.

Im Moment bin ich einfach nur froh, dass nicht von vornherein ein „nein“ als Antwort von der Klinik kam. Es ist zwar auch noch kein Ja- aber ich hoffe sehr, dass es zu einem Ja wird. Schön wäre, wenn das etwas schneller ginge als dieser Anruf, aber da es um eine mail geht, sollte das klappen.

Dann sprachen wir noch über die Fahrtkostengenehmigung, die ja spätestens in 14 Tagen raus muss.

Bis all das Organisatorische geklärt war, war die Zeit auch um. Aber das ist ok – im Prizip ist dieser Termin ja eh nur ein „auf neuesten Stand bringen und Organisatorisches abarbeiten“ – und das haben wir ja geschafft.

Von daher bitte Daumen drücken dass ich das ok von der Klinik kriege und dann die Krankenkasse mitspielt. Damit dann der dringend nötige stationäre Aufenthalt auch unter guten und sinnvollen Vorraussetzungen stattfinden kann.

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