Körper-Grenzen

Ich will versuchen bei den Getränken  weg von Schorlen und Fruchtsäften zu kommen. Bisher war mir das eher egal – ich trinke eh viel zu wenig und da war mir einfach wichtiger, dass ich genug trinke. Wasser aus der Leitung mag ich nicht wirklich und auch sonst nur bestimmte Sorten, eisgekühlt und mit Minze/Zitronengras/Melisse – die Fruchtversuche endeten dann doch immer bei dieser Kräutermischung.

Im Winter aber EISgekühltes zu Trinken ist jetzt auch nicht grade ideal.  Im Sommer klappt das auch, daher will ich dringend versuchen da eine Lösung zu finden die auch unter 30 Grad draußen klappt.

Es ist einfach fünf nach 12 – wenn das überhaupt reicht. Ich hab mittlerweile ein Gewicht erreicht, dass ich noch nie hatte und seit kurzem geht es mir beim Sport machen richtig schlecht. Im Raum steht ja doch mal einen Monat Fastenkur mit den Shakes (natürlich unter ärztlicher Leitung und begleitet), doch das hat nur Sinn, wenn ich das mit dem Trinken hinbekomme – also genug und trotzdem nur Wasser.  Also versuche ich das nächsten Monat. Das mit den Shakes wäre sowieso frühestens im Mai denkbar, da die ja nicht übernommen werden

Auf jeden Fall muss etwas passieren. Dadurch dass es mir jetzt so lange schon ziemlich schlecht geht ist mein Essverhalten ungut. Das kann ich auch nicht groß ändern – es fehlt einfach die Kraft groß zu kochen. Aber was geht ist etwas bewusster und gesünder zu essen, auch regelmäßiger – und sei es nur ein paar Karotten zwischendrin.  Und ein Punkt sind eben die Getränke, die bei mir einen großen Anteil ausmachen.

Und ich weiß, dass 5 Kilo weniger reichen, damit auch das mit dem Sport wieder geht – wobei natürlich jedes Kilo mehr es auch einfacher macht.

Als zusätzliche Motivation hab ich mir Serienfolgen, die ich unbedingt sehen will, auf das Tablet gespielt und werde die ausschließlich auf dem Crosstrainer anschauen. Auch wenn das heißt, dass es erstmal nur in fünf-Minuten-Happen geht.

Es hat mich einfach wahnsinnig erschreckt, dass es mit dem Sport grade echt schlecht geht. Nicht nur konditionsmäßig – es geht da nicht um das „da muss man halt durch“.

Angefangen hatte es ja schon damit, dass ich auf dem Crosstrainer keine Fortschritte merkte – beim Aerobic merkte ich anfangs welche, doch seit kurzem merke ich, dass es einfach nicht mehr geht – es sind genau diese paar Kilos zu viel – die ich dabei in jedem Gelenk merke und die mir ein mitmachen kaum möglich machen.

Abgesehen davon dass es mir körperlich wirklich schlecht dabei geht.

Ideal wäre ja Schwimmen, aber das ist weder finanziell noch fahrtechnisch im Moment drin.  Wobei ich da noch am tüfteln und überlegen bin, ob es nicht doch irgendwie organisiert werden könnte. Vielleicht wenigstens als Einstieg, wenn das Geld von der Bank zurückkommt.

Wir haben hier ja kein normales Schwimmbad – nur ein „Spaßbad“ – und daher sind die Eintritte entsprechend hoch.

Wie auch immer – es muss jetzt dringend was passieren – mehr als dringend.

Im letzten Jahr sind fast 15 Kilo dazugekommen – angefangen bei dem stationären Aufenthalt im März letzten Jahres.

Mir ist durchaus klar, dass quasi seitdem auch Dauerkrise ist und es mir einfach schlecht geht. Das hat sich auch nicht groß geändert. Genauso weiß ich dass ich grade nur wenig tun kann – weil ich sehr mit den Kräften haushalten muss. Aber wenigstens das wenige, was auch möglich ist – will und muss ich tun.

Zum einen versuche ich jetzt das mit den Getränken zu ändern und etwas bewusster zu Essen, zum anderen wird das Sportprogramm umgestellt – vor allem gelenk- und herzfreundlicher. Für mich ist das eine Umstellung, zu akzeptieren, dass das, was vor einem Jahr noch ging, heute eben nicht mehr geht.

Vielleicht finde ich auch doch noch eine Lösung fürs Schwimmen, das wäre natürlich für Gelenke und Herz das beste.

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2 Responses to Körper-Grenzen

  1. webschmetterling sagt:

    Liebe Ilana,

    betr. SCHWIMMEN, frage doch mal bei Deiner Krankenkasse nach, die geben heutzutage viel mehr als früher dazu(manchmal 80%) wenn man etwas Sport für die Gesundheit macht. Fragen kostet nichts.
    Du könntest auch mit Deinem Arzt sprechen für Rehasport-Verschreibung und dann soll er auf dem Formular „schwimmen“ ankreuzen.
    Und falls Du von Zuzahlung befreit bist, brauchst Du auch keinen Anteil zu zahlen.
    Betr. den Kilos, die Du ab März (KH-Aufenthalt) drauf bekommen hast. Wenn ich mich richtig erinnere sind die Medikamente damals geändert worden.
    Bei manchen Medis (gerade betr. Psyche) nimmt man zu ohne dass man falsch ißt oder trinkt. Sowas ist eigentlich zum ko***
    Schau mal genau in die Beipackzettel ob da bei Nebenwirkungen etwas vom Gewicht steht.

    Liebe Grüße
    Webschmetterling Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

    • Ilana sagt:

      Bei der Kasse hatten wir damals nachgefragt – da wird nichts übernommen, aber bei der Klinik, in der ich bin, würde Montags eine Stunde übernommen werden, leider zu einer Zeit, in der das Bad rappelvoll ist und das halbe Sportbecken wegen Kursen gesperrt.

      Die Kasse würde einen Aquafitnesskurs zum Teil übernehmen, aber da ist halt auch Gruppe und der Eintritt dann selbst zu tragen – da schwimm ich dann lieber.

      Die Medikamente spielen durchaus eine Rolle – aber es war schon mehr auch Essverhalten und fehlender Sport – weil ich einfach kräftemäßig so am Limit war/bin, dass Kochen nur ging, wenn es eben auch schnell ging, oft gar nicht, so dass viel mehr Fertigessen oder eben Sachen, die man nicht Kochen muss, leider auch Süßkram oder so dazukamen.

      An den Medis kann ich eh nichts ändern, aber am anderen schon – und Sport ist ja seit ein paar Wochen wieder dabei, aber es lief nicht so wie sonst – es geht mir dabei einfach – körperlich – nicht gut.

      Rehasport ist hier nur in Gruppe möglich – Bewegungsbad gibt es überhaupt nur noch eines. Einzel hat man da keine Chance.

      Aber ich hab einen guten Physiotherapeuten mit dem wir das hoffentlich in Griff kriegen können.

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