und cut

Dabei fing der Tag gar nicht schlecht an. Dann Betreuungstermin und beim Aufräumen hatte ich mir ein Kabel rausgerissen, musste dann alles neu verkabeln, was zur Folge hatte, das anderes runterfiel und so war ich dann bald bedient.

Doch zum Überlaufen kam es nach dem Anruf von der Endokrinologie, die den morgigen Termin auf 2. Mai verschob.

Ich kämpfte arg mit den Tränen. Denn für mich war das mit dem Termin so ein hinwarten. Es sind ja immer noch einige unschöne Erkrankungen im Raum, auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist, weil es mir ja seit ein paar Wochen körperlich wieder besser geht – aber das ganze zieht sich jetzt ein Dreivierteljahr – und ich will das einfach abschließen können. Auch die ganzen Tumorverdachtsdiagnosen.

Leider ist das lange verschieben kein Grund für ein „dann wird wohl nichts ernstes sein“ – weil das was noch aussteht ist nichts was eilt – da kommt es nicht drauf an. Die, bei denen es auf die Zeit ankommt, sind ja schon ausgeschlossen.

Ich konnte jetzt wenigstens durchsetzen, dass der Arztbrief rausgeht – so dass ich nächste Woche beim Termin beim Urologen erfahre, ob jetzt alles ok ist oder noch weiter was gemacht werden muss/sollte.

Und ich bekam auf Drängen wenigstens einen Telefontermin mit der Ärztin am 14 .März.

Trotzdem – dass es morgen eben nicht zu Ende ist, sondern weiter unklar – gibt mir grad den Rest.

Abschiessen geht grad nicht, weil am Nachmittag noch eine Probe angesagt ist – und da es die einzige ist – müssen wir die auch machen.

Sch…..

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