Thera heute

Über eine Stunde eher geplaudert, dann etwas schwierig den Umstieg zum „arbeiten“ geschafft.

Wobei da heute eine Wand war – eine die mich einsperrt – wie in einen Brunnen – der voll ist mit Gefühlen und Tränen in denen ich ertrinke, aber ich komm irgendwie auch nicht – raus. Weil ich dazu – eintauchen müsste – der Ausgang ist irgendwie – unten.

Vielleicht geht es auch gar nicht da rauszukommen, sondern um ein handhabbares Miteinander – nur durch mein fliehen und oben rumpaddeln scheint irgendwie unten das Ungleichgewicht zwischen Zu- und Ablauf immer mehr zu werden. Denn natürlich fließt auch ab, aber irgendwie scheint es grad weniger zu sein als dazu kommt.

Es ginge um ein runtertauchen, Ordnung schaffen – damit wieder ein Gleichgewicht möglich ist.

Stattdessen paddel ich oben verzweifelt rum, krieg keine Luft mehr und will nur weg.

Es fällt mir total schwer bei einem Gefühl zu bleiben – es wird ja ausgelöst – wenn drüber gesprochen wird, aber ich kann dann nicht dran bleiben – als bräuchte ich jemand, der es ausspricht, erklärt – im Raum hält – damit ich dran bleiben kann.

Ansonsten schiebt sich sofort eine Mauer davor und ich bin wieder im nichts.

Alles in allem fehlte am Ende Zeit – wir hatten einfach viel zu lang verplappert und so fehlte sie uns dann am Ende. So war das eher komisch zu Ende gegangen.

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