dies und das

Heute die erste Klavierstunde in diesem Jahr gehabt, da ja auch im Dezember nicht (wegen Hand), hatten wir da doch lange Pause.

Ich darf ja wieder spielen (solange nichts weh tut) und es macht einfach immer noch Spaß, auch wenn ich bei weitem nicht mehr so brav übe wie anfangs.

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Betreuung: wir haben nach der Wohnung uns kurz zusammengesetzt – weil es für mich so wie es jetzt ist deutlich mehr Stress ist – einfach weil ich nie wirklich weiß was wir machen im Termin. Deshalb haben wir jetzt für nächste Woche eine Planung gemacht. Dann sollte sich für mich auch klären ob es die vielen Termine sind, die den Stress ausmachen, oder das – planlose.

Denn Wohnung klappt ja so schon besser – klar.

Wir arbeiten dran, da auch den Stress etwas raus zu kriegen.

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Ich reduziere grade das Schlafmittel. Das war zwar erst ab Februar angedacht, aber es geht im Moment ganz gut mit dem Schlafen, so dass ich denke es ist einen Versuch wert.  Damit will ich nichts erzwingen, aber im Moment überhaupt mal schauen was geht.

Es war gut und wichtig, dass ich die letzten Monate (seit dem Klinikaufenthalt) Schlafmittel genommen habe. Ich merke, wie der Schlaf mir hilft Stabilität zu gewinnen. Anfangs ging es ja mehr darum Schlaf „aufzuholen“, dann darum den Tag einfach kürzer zu haben, damit ich ihn hinkriege.

Auch heute merke ich, dass ich fitter bin, stabiler, wenn ich genug geschlafen hab, aber eben auch, dass ich morgens deutlich länger schlafe als auch noch zu Zeiten, in denen der Schlaf auch ohne gezielte Medikation passte.

Es ist wieder so, dass eine schlaflosere Nacht nicht gleich eine Krise auslöst, weil allein das schon überfordert. Gefühlt ist es jetzt an der Zeit zu schauen wie viel medikamentöse Hilfe noch nötig ist und zu schauen da langsam raus zu kommen.  Das passt jetzt, ist ok.

Vor ein paar Wochen hat mir allein der Gedanke noch Angst gemacht – zu nötig war das Wissen, dass ich die Nacht auch schlafe. Als hätte ich jetzt genug Schlaf aufgeholt oder angesammelt um eben auch mal mit weniger wieder klar zu kommen.

Es ist jetzt an der richtigen Zeit dafür.

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Aus einer alten ausrangierten Fleecedecke, hab ich mir quasi eine Art „Bolero“ genäht – quasi einfach einen breiten Streifen abgeschnitten und an den beiden Enden zu Ärmeln zusammengenäht, die Mitte einfach offen gelassen.

Denn manchmal frier ich an den Armen. Und das Teil ist wirklich bequem – nicht schön, aber bequem.

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Das Wochenende hab ich frei. Und das ist gut so. Auch hier merke ich wie nötig ich diese terminfreien Tage habe. Entsprechend werde ich es auch ruhig angehen. Ski Alpin gucken, stricken, vielleicht auch was schönes Kochen – mal sehen.

Jetzt nur noch mit einem Buch ins vorgewärmte Bett, denn das Wärmeunterbett hab ich schon vor einer Weile eingeschalten – das dürfte jetzt richtig mollig warm sein. Lese grade den dritten Band der Lichtbringer-Reihe – da ja in letzter Zeit nur wenig lesen abends möglich war, häng ich an der Reihe schon eine Weile, aber so langsam klappt auch das mit dem abendlichen Lesen wieder ganz gut.

 

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