es geht

Alles in allem geht es irgendwie.

Richtig schlimm sind die Abende – wobei ich damit ab 16 Uhr spätestens meine. Mittags muss ich mich hinlegen, spätestens ab 18 Uhr bin ich dann so müde und gleichzeitig so unruhig, dass es mich in den Wahnsinn treibt und ich grad noch irgendwie hoffe bis 20 Uhr durchzuhalten (bisher nicht geschafft) um dann zu schlafen.

Der Schlaf geht dann bis etwa 10 gut und danach tröpfelt es so vor sich hin. Mit mehr Medis ist es besser.

Müde bin ich eigentlich immer – so richtig schlafmüde. Ohne hinlegen am Tag schaff ich es grad mal bis fünf nachmittags etwa – höchstens sechs.

Morgens leg ich mich dann auch nochmal hin, bin ja so früh auf und um sechs rum könnte ich dann wieder schlafen – sofern es die Termine zulassen, mach ich das auch.

Die Unruhe macht mich fertig.

Doch alles in allem – es geht einigermaßen. Es gab bisher keine wirklich kritische Situation zu Hause. Nur totale Überforderung. Weil das mit dem auspacken nicht klappt, ich teilweise aber Sachen daraus brauche usw. Da hoffe ich auf den Freitag – Wohnungstermin.

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2 Kommentare zu es geht

  1. Loku sagt:

    Liebe Ilana, so lange lese ich Dir schon zu…
    Mir fällt auf, dass Du Dich sehr sehr wenig körperlich anstrengst – also wovon soll Dein Körper da müde werden?
    Bitte nicht böse sein, aber Bewegung ist so immens wichtig, und wenn Du nicht mal Deine Sachen auspackst, dann wird Dein Körper auch nicht müde – da musst Du ihm schon helfen.
    Alles Liebe Dir
    Loku

    • Ilana sagt:

      Der Körper wird nicht nur von körperlicher Anstrengung müde. Da gibt es einiges anderes mehr – sei es dass es die aktuelle Medikamenteneinstellung sein kann oder die inneren Kämpfe, das nicht richtig schlafen können usw usf.
      Außerdem gibt es ja durchaus Bewegung – nur weil ich die Koffer nicht schaffe, heißt das nicht, dass ich mich nicht bewege und nur in der Ecke liege.

      Aktuell braucht mein Körper keine Hilfe beim müde werden, aber einige fürs Gegenteil – und die geb ich ihm auch. Und wenn das ein hinlegen ist, dann kriegt er das auch – das ist ja nicht immer so, sondern halt jetzt im Moment.

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