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Seit Donnerstag bin ich nun in der Klinik. Die Aufnahmeprozedur hat sich seit den letzten mal deutlich verkompliziert und so war da sehr viel warten, ein Arztgespräch, das völlig unnötig war, ein weiteres sehr kurzes mit der Stationsärztin, die meinte, das wir am nächsten Tag ein ausführliches haben würden (was nicht stattfand), Zuweisung eines Bettes und dann auspacken, Abendessen und abschiessen.

Die erste Nacht war durchwachsen, um zwei holte ich mir  nochmal Tavor, dann ging es.

Ich darf auf Station essen, muss nicht in den Speisesaal für alle Stationen, darüber bin ich sehr froh.

Dummerweise hat das gestern nicht verklappt, heute dann schon.

Gestern war kurz Ergo und dann wollte der Oberarzt mich sprechen. Dieses Gespräch war nur 5 Minuten, aber ich kann es nicht wirklich einordnen.

Bisher wurde an den Medikamenten nichts geändert, aber dazu fehlt wohl auch ein richtiges Gespräch. Ich weiss auch nicht wer für mich zuständig ist.

Alles in allem – sie halten sich an alle Absprachen und das hilft mir sehr. Ich bin immer noch am “ankommen“.

Heute hab ich das E-Piano geholt, weil ich mehr als nur dringend Musik als Skill braucheund mich mit Gitarre nicht traue.

Meine Zimmerkollegin ist sehr nett, aber auch anstrengend, sich im vielen und ganzen kommen wir gut klar.

Noch kann ich das Klavier nicht nutzen, da ich auf dem Weg leider den Adapter von kleinem auf großen Klinkenstecker verloren habe. Da muss ich erst Ersatz finden, aber der Freund von MissMutig will mir einen leihen für die Zeit, weiß nur noch nicht wann ich ihn kriege.

Insgesamt geht es mir ein bisschen besser, was mehr an der veränderten Situation liegt.

Es war und ist die richtige Entscheidung und notwendig.

Hoffe nur, dass es weiterhin so gut läuft.

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