Wochenend-Nachlese

Es war ein ruhiges Wochenende, mit einigen Löchern, die mir zeigten wie nah der stationäre Aufenthalt halt immer noch ist.

Aber auch mit Möglichkeiten aus diesen Löchern wieder rauszukrabbeln. Mühsam zwar, aber immerhin.

Mir macht das mit dem Zahnarzt (da fehlt ja immer noch der Entscheid der Kasse und somit auch die Rechnung – die Anfang November bezahlt werden soll und ich leider nach wie vor nicht planen kann), das mit dem Gericht, die Verlängerung der Betreuung (der Landkreis hatte ja vor Monaten mal geschrieben, dass zu überlegen wäre ob das überhaupt die richtige Maßnahme für mich sei, da die Stunden nicht reichten, was jetzt natürlich Unsicherheit schafft, ob sie die Verlängerung trotzdem genehmigen) usw – doch ziemlich zu schaffen.

Nicht durch Grübelei, meistens schaffe ich das schon weit weg zu schieben, aber durch Unruhe, Unsicherheit, nicht wirklich planen können, Ängsten vor der Zukunft usw.

Wegpacken klappt  – wird aber grad wieder – anstrengender, aufwendiger.

Aber es gab auch Phasen, in denen das ganz gut klappte. Von daher war es ein druchwachsenes Wochenende.

Diese Woche ist noch viel unklar – hoffe das wird sich bald etwas klarer gestalten.

Bisher weiß ich nur dass die Betreuung morgen ausfallen wird, am Do übernimmt er dafür eine Fahrt und Freitag ist ein Termin, ob das Großeinkauf wird oder Wohnung oder Balkon winterfest machen hängt davon ab wie der heutige Termin läuft und wie die Urlaubsvertretung ab nächster Woche Zeit hat. Die Termine der nächsten 2 Wochen hab ich nämlich noch nicht, immerhin weiß ich, wer die Vertretung machen wird und komm mit dem auch klar.

 

Nachtrag: Auf dem Weg zur Buchbinderei, schon kurz vorm Ziel, kam ein Anruf, dass sie wegen Krankheit ausfällt. Morgen soll sie aber wieder sein. Also statt Buchbinderei eine kleine Stadtrundfahrt und wieder nach Hause

 

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