auf und ab

Wohnungstermin. Einer der wenigen, an denen wir nicht alles schafften, weshalb wir am Freitag nochmal einen machen – denn der Betreuer ist dann 2 Wochen in Urlaub.

Und bei mir der Druck höher, weil halt der stationäre Aufenthalt irgendwie doch permanent nah ist – und das würde bedeuten, dass ja jemand in die Wohnung muss um die Katzen zu versorgen  – die muss dann zumindest so sein, dass es für mich auch möglich ist jemand in die Wohnung zu lassen.

Dass ich kurz vorm Ende dann die Palette mit Blumentöpfen runterschmissen habe, natürlich nachdem ich sie gut gegossen und somit für Matschüberschwemmung sorgte, lag schon an der Überforderung – von daher war der Overload klar.

Da half nur noch Welt aussperren, was dann mein Nachbar beendete. Der ist ja neu von zu Hause ausgezogen (Jungspund) und braucht noch so das eine oder andere. Ist auch ok für mich.

Es war immerhin wieder möglich überhaupt die Tür zu öffnen.

Gestern und heute war es ja schon deutlicher pro-Klinik, gleichzeitig geht es auch grad wieder mehr contra – wobei ich da eher in Verdacht habe, dass ich es mir nicht eingestehen will. Diese „Entscheidungsfreiheit“ nicht aufgeben will.

Vielleicht waren es auch einfach nur schlechtere Tage – mal schauen wie es die nächsten Tage wird.

Und jetzt wieder Bett und Decke über den Kopf.

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