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NF ist glaub ich ok gelaufen (ok die Messe war arg langatmig, da haben doch einige Leute dann die Flucht ergriffen, das hab ich so auch noch nie erlebt), ich hatte mich – nach Absprache – kurzfristig entschieden, dass wir komplett ohne Anlage spielen, weil die Akustik in der neuen Kirche SEHR laut ist (für die Zukunft: dringend Ohrenstöpsel mitnehmen, sonst halte ich da keine Messe durch), so hielt sich der Arbeitsaufwand in Grenzen.

Da die Messe arg lang war, war unser Part dann arg kurz (die erste Gruppe ist immer Puffergruppe, weil die Messe ja unterschiedlich lang geht, aber natürlich planen wir normalerweise so ab viertel vor – das ist die Gruppe meist dran –  – heute war es mal 20 Min später, was eben auch heißt statt 50 Min nur gut 30 zu spielen), wir hatten zu wenig Essen, weil viel mehr Leute da waren (und teilweise auch welche, die nicht zu uns gehörten), und ich bin tatsächlich kurz nach neun dann nach Hause gefahren.

Dummerweise hatte ich vor der Messe eine mail des Theras gelesen – und nein – es scheint da nicht auf eine Einigung hinauszulaufen. Ich hab da jetzt noch einen letzten Versuch per mail gestartet (jetzt grade – weil vorhin konnte ich nur ein: wir drehen uns im Kreis, ich weiß einfach nicht was ich noch schreiben soll – rausschicken), wir sind da einfach zu weit auseinander und ja – ich glaube nicht mehr dran, dass wir das noch gekittet kriegen.

Da ist teilweise ja schon im letzten Termin, aber da nicht so schlimm, gestern dann einfach so viel kaputt geworden, da gab es solche Verletzungen, dass ich nicht sicher bin ob wir das hinkriegen. Und nach der mail – glaub ich es noch weniger.

Und damit geht es mir ganz und gar nicht gut. Ich hatte heute mit jemanden,  mich seit 12 Jahren sehr gut kennt und auch die aktuelle Situation hautnah mitbekam gesprochen, ob der evt bereit wäre sich auch die Seite des Theras anzuhören, einfach um mal rauszufinden geht es grad um ein Kommunikationsproblem oder ist es wirklich was anderes. Jemand der das auch kann – beide Seiten anhören – und evt auch vermitteln. Der auch nicht vom Thera automatisch erwartet, dass er sich auf mich einzustellen hat (was mir sehr wichtig daran ist, deshalb will ich auch nicht, dass das über den Ersatzthera läuft, der würde das nämlich erwarten), sondern wirklich versucht beide Seiten erstmal zu verstehen und rauszufinden – wo es genau hakt und ob wir wirklich so weit auseinander sind wie wir glauben.

Es ist eine Notlösung, wenn sonst gar nichts geht. Die nächsten 2 Wochen ist er eh in Urlaub und entweder wir schaffen in dieser Zeit zumindest eine Annäherung, oder es wäre eine Option auf beiden Seiten mal das persönliche daran rauszunehmen. Das ist sicher auf meiner Seite sehr viel mehr da als auf der anderen, aber mehr fällt mir einfach auch nicht mehr ein.

So wie es jetzt läuft, läuft es auf ein Therapieende hinaus. Und ich sehe die Paralellen zu damals durchaus, sehe aber auch die – sehr wichtigen! – Unterschiede (der für mich wichtigste: es gibt keinen Rollentausch, er ist immer noch der Thera und das auch klar, ich der Patient), merke durchaus, dass ich da auch auf Altes reagiere, nicht alles – getrennt – kriege, aber eben auch, dass da durchaus Sachen sind, die eben nicht alt sind, die ganz klar zwischen dem Thera und mir grad stehen. Und das sind Dinge, die sind für mich in der Therapie existenziell – da geht für mich ein weiter nur mit absoluter Klarheit und einem Konsens. Und ja da ist noch Potential für „Verständigungs- oder Defintionsproblem“. Aber es könnte auch mehr sein. Das gilt es jetzt zu klären.

Ansonsten – total müde, ausgebrannt, es war gut, dass ich heute um kurz nach neun weg bin, es war zwar durch wirklich sehr viel weniger (bis kaum) Arbeit für mich auch gut machbar, aber ich finde die neue Kirche arg laut – das strengt mich wahnsinnig an.

Jetzt also nur noch ins vorgewärmte Bett (wobei ich ja noch überlege, ob ich nicht noch ne Brühe trinken soll oder so – weil zu Essen war nicht wirklich was dann noch da – das wurde dann nur noch schnell organisiert, dass nochmal jemand einkaufen ging).  Mal sehen wie mir ist wenn ich in der Küche stehe oder was ich für in der Suppe finde.

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