sonst so

In Gedanken bin ich aktuell überwiegend bei Freunden, denen es nicht gut geht. Da wünschte ich mir machmal mobil zu sein, einfach hinzufahren, sie zum Kaffee trinken zu entführen und einfach nur in den Arm zu nehmen oder da zu sein.

Das ist aber auch eins der Themen, die mich zwar sehr beschäftigen, aber für mich nicht hier her gehören. Weil das eben ihnen gehört.

Im Moment häuft es sich nur etwas. Insofern käme ich dann ganz schön in Deutschland rum ;).

Gleichzeitig kämpfe ich natürlich auch mit mir selbst, mit den Gefühlen und dem Haushalten mit Kräften. Wobei ich auch denke, dass ich da auf dem richtigen Weg bin.

Was den Zahnarzt angeht könnte es sein, dass wir das aktuelle im nächsten Termin schaffen – das wäre dann zwar ein längerer (und insgesamt wäre das dann etwa 15 Euro teurer, weil die Folgezeiten mit Lachgas etwas teurer sind als die erste halbe Stunde), aber dafür wäre es dann in einem Termin erledigt. Ausstehen würden dann noch 2-3 Termine, die aber erst in etwa 3 – 4 Wochen ausgemacht würden – also wäre dann eine Pause. Und es wäre der erste Teil geschafft.

Die Entscheidung das in einem Termin zu machen werden wir kurzfristig fällen – je nachdem wie es nach dem Ziehen geht. Entweder ist dann eh alles egal und er kann den Rest auch noch machen oder eben nicht. Schwierig wird der nächste sowieso – und dass er teurer als die anderen wird ist auch klar – weil es halt auch die größte und schwierigste Sache von allen ist. Aber auch die, die am dringensten nötig ist. Nicht weil da ein Zahn zu erhalten wäre, sondern weil dieser ja immer wieder Probleme/Schmerzen bereitet.

Und ich hab richtig Schiss vor diesem Termin – aber der Gedanke, dass danach vielleicht auch erstmal Ruhe ist – für ein paar Wochen, dass wir den ersten Teil dann fertig haben – das hätte schon was.

Großes Highlight heute – ich kann heute zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder lachen ohne dass man sofort sieht, dass die Zähne nicht ok sind. Weil die sichtbaren jetzt alles so weit gemacht (ok mit Provisorium noch teilweise, aber hey – ein Lächeln mit ganzen Zähnen ist für mich schon was sehr besonderes. Dabei hab ich das Gefühl, dass ist noch gar nicht richtig angekommen bei mir.

In der Thera geht es hauptsächlich um verstehen, gemeinsame Sprache finden, wieder annähern und um Gefühle. Damit ich meine Grenzen wieder sehen kann – mittelfristig.

Die Buchbindereien – tja – die alte mag ich ja sehr, ich tüftel da grade an einem Projekt, dass mir glaub ich auch ganz gut tut – nebenher kann ich das eine oder andere für mich probieren.  Die neue ist immer noch sehr zwiegespalten – und mich irritiert etwas, dass ich doch sehr froh bin, dass ich da diese Woche nicht bin. Es gibt immer mehr Anzeichen, dass das halt doch eher zuviel ist.

Andererseits ist die Arbeit an sich wirklich toll – sehr viel interessanter und besser als in der alten. Von daher denke ich nach wie vor dass es richtig ist zumindest die 12 Wochen auch zu machen.

Der Betreuer war jetzt ja drei Tage nicht da – was aber auch gut passte diesmal. Freitag geht es da weiter.

Morgen ist eine Anbetung – und ja irgendwie freu ich mich auf die Leute. Übermorgen ist NF – das stresst mich grad eher – wobei das an den anderen räumlichen Umständen vor allem liegt – es ist halt deutlich mehr Aufwand.

Dass ich körperlich nach wie vor nicht fit bin, macht mir schon zu schaffen. Mehr die Einschränkungen dadurch – ich weiß ja es ist nichts gefährliches oder so. Aber es ist spürbar, merkbar und das nervt manchmal. Wobei ich ja ehrlichgesagt irgendwie froh bin, dass die Werte halt auch nicht in Ordnung sind, weil ich es sonst nur auf die Psyche schieben würde. Dabei kann es durchaus sein, dass es auch umgekehrt ist – dass ich psychisch grade nicht stabil bin vielleicht mit diesem körperlichen Ungleichgewicht zu tun haben könnte.

Im Großen und Ganzen gelingt es mir aber ganz gut das eben hinzunehmen, zu schauen was ich machen kann und mich da nicht reinzusteigern. Eben etwas achtsamer zu sein und dem Körper die nötige Ruhe zu gönnen.

Ich bin nach wie vor im Zuviel – weit sogar, aber es gelingt mir mittlerweile da eben nicht noch weiter vorzupreschen, sondern achtsamer mit der Kraft umzugehen. Es wird nicht mehr Kraft, aber sie wird nicht mehr so sinnlos verpulvert.

Was mir aber auch aufgefallen ist: ich war die gesammten Sommerferien nicht einmal am Klavier und auch Gitarre hab ich nur zur Probe gespielt – das Musik machen ist ziemlich hinten runter gefallen.  Es fehlt mir im Moment auch nicht – was sicher eben auch diesem „zuviel“ geschuldet ist.

Vieles von dem was grad läuft oder in mir passiert – verstehe ich nicht. Aber auch da kann ich das im Moment ganz gut hinnehmen – etwas was früher gar nicht ging. Da war Verstehen so extrem wichtig, dass alles andere unterging.  Verstehen wollen würde ich es immer noch, aber es ist aktuell nicht so ein „muss“. Ich kann grade mehr als gegeben hinnehmen. Auch das liegt sicher am „zuviel“ – aber ehrlichgesagt finde ich diesen Punkt gar nicht so schlecht.

Die Serien sind jetzt soweit durch, ich glaube ich versuche mal Leverage (da bin ich irgendwann 2. oder 3. Staffe ausgestiegen, weiß nicht genau, also fang ich mit der 2. an), Scorpions geht ja auch weiter und nach The Big Bang Theory wollte ich mir Friends anschauen – auch da bin ich irgendwo mittendrin ausgestiegen – bzw hab es dann irgendwann nicht mehr weiter verfolgt als neue Staffeln rauskamen (lang lang ists her), zumindest die letzte fehlt sicher ;).

Eine neue Serie suche ich noch – mal sehen was mir so unterkommt.

Essenstechnisch klappt es seit etwa 2-3 Wochen wieder einigermaßen, dass ich mir auch mal wieder was koche.  Interessanterweise hab ich ja, seit ich den Crosstrainer nicht mehr nutze – abgenommen. Obwohl ich mich da lange deutlich ungesünder ernährt habe. Noch wird der Crosstrainer auch nicht wieder rein kommen – ich muss erst aus dem „zuviel“ raus, weil für mich eben auch nur in Frage kommt dass dann regelmäßig zu machen und nicht nur ab und an. Das wiederum wäre im Moment zu viel Druck.

Was auch an der neuen Buchbinderei liegt – ich merke sehr, dass die Probleme mit der Plantar- und der Archillessehne da in einem Zusammenhang steht – das lange stehen macht da große Probleme (und theoretisch könnte ich ja sitzen – aber dazu muss ich meine Grenzen auch spüren und es eben tun und es nicht immer erst merken wenn es eh schon zu spät ist). Auch das ist ein Grund, warum der Crosstrainer grad auf Eis gelegt ist.

Immerhin merke ich, dass ich es gern wieder machen würde, es mich reizt – was mir bestätigt, dass es schon die richtige Entscheidung war so – und er auch wieder gut reinkommen kann, wenn bei mir etwas mehr Ruhe eingekehrt ist und ich mich körperlich nicht mehr so übernehme. Denn das tue ich aktuell schon ziemlich.

Es geht alles langsam wieder in die richtige Richtung – und da es ja doch lange in die falsche ging, geht das halt nicht von heut auf morgen. Das ist Zeit, die ich mir geben muss und geben will. Und aktuell auch geben kann. Worüber ich sehr froh bin.

So und jetzt geh ich mir meinen Flammkuchen aus dem Ofen holen und werde mich dann mit einem Buch gemütlich in Richtung Bett verkriechen – denn das früherer „Technik aus“ – ist ja auch sehr untergegangen in den letzten Wochen/Monaten.

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