zur Ruhe kommen

Im Moment zeichne/male ich wieder viel – der Zauberwald, aber auch wieder mal Zentangel – das ist in letzter Zeit doch eher zu „Nebenherkritzeleien“ verkommen.

Als mir das vor ein paar Monaten unterkam, fand ich es toll, aber mir fehlte die Konzentration um mich mit neuen Mustern zu beschäftigen – und so blieb es bei einer handvoll, die ich damals immer wieder nutzte. Toll fand ich vor allem, dass man nicht viel Zeit braucht, dass es auch schnell ein Ergebnis gibt und es sich so eben auch als Skill eignet.

Damals hatte ich mir sogar billigen Zeichenkarton zugeschnitten – aber irgendwie – weggepackt und vergessen. Der Rest war ja da – die dünnen Fineliner schon vom Zeichnen damals in schwarz und braun – und auch sonst bin ich mit Finelinern ja gut ausgestattet.

Beim Zauberwald komme ich grad nur langsam voran – irgendwie zickt da mein Handgelenk rum, weil ich halt satte Farben mag und daher doch etwas fester aufdrücke. Von daher war das zwischendrin Auflockern mit dem Tangeln ganz gut – weil da darf man ja nicht fest drücken.

Nebenher liefen Serien und ich genoß, dass es wieder etwas kühler war heute.

Alles in allem ein schön ruhiges Wochenende, das auch gut getan hat.

Die nächste Woche wird arg stressig:

Montag: „neue“ Buchbinderei, danach dringend Wasser kaufen
Dienstag: vormittags Zahnarzt, nachmittags Schlaflabor (da fährt mich der Betreuer)
Mittwoch: „alte“ Buchbinderei, dann eineinhalb Stunden Pause in der Stadt und dann Physio
Donnerstag: „neue“ Buchbinderei, Thera, Theranachbereitung
Freitag: „neue Buchbinderei“, Wohnungstermin mit dem Betreuer

Im Prinzip also Mo und Mi ab etwa halb drei frei, Di, Do und Freitag wird es Abend – da sind die Tage ausgefüllt. Eine Woche vor der ich ehrlichgesagt auch etwas Angst habe.

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