Wochenende

Gestern früh das erste leichte Jucken, dass ein Herpesbläschen an der Lippe ankündigt. Dank Ingwerscheibchen abends dann offen und heute morgen richtig gut verkrustet, so dass es jetzt abheilen kann.

Ich mag ja dieses Kribbeln vom Ingwer sehr viel lieber als das andere. Hauchdünnes Scheibchen lässt sich gut zwischen die Lippen pressen, immer wieder mal umdrehen bzw leicht brechen, einritzen, und wenn selbst das kein Kribbeln mehr auslöst – neues Scheibchen.

Ansonsten war der ruhige Tag so dringend nötig! Eigentlich bräuchte ich drei davon. Von daher muss ich schauen wie ich vielleicht doch noch einen freien Tag unter der Woche hinbekomme.

Im Moment teste ich ja verschiedene Kräuter und Früchte in Wasser an. Hab festgestellt dass ich Erdbeeren nur mit irgendeiner Süße mag. Wobei ich da auf Stevia-Blätter setze. Leider ist meiner ja eingegangen, aber die gibt es ja getrocknet zu kaufen oder ich schau mal ob ich in der Gärtnerei der Klinik eine Pflanze kriege.

Auch Gurke will ich ausprobieren.

Wasser pur mag ich einfach nicht so gern, gekauftes Wasser mit Geschmack ist meist etwas süß. Daher trink ich ja meist Schorlen, aber so langsam hängen mir die auch zum Hals raus.

Gern mag ich Minzblätter und ein klitzekleines Stückchen Ingwer (also eher so ein Scheibchen mit 1 cm Durchmesser und max 3mm Dicke  – so macht es das Wasser nur frisch ohne dass es nach Ingwer schmeckt).

Mit verschiedenem Obst hab ich es bisher nicht probiert. Außer mal vor sehr langer Zeit mit Apfelscheiben, was auch ganz lecker war, wenn ich mich recht erinner.

Heute also Tiefkühlerdbeeren – und Minzblätter. Vielleicht waren die Erdbeeren auch aber einfach schon zu alt oder so.

Was die neue Arbeit angeht – die Arbeit ist toll, interessant und macht Spaß. Das ganze Zwischenmenschliche finde ich aber sehr anstrengend und da muss ich für mich schon genau schauen ob das auf Dauer geht.

Im Moment kann ich nicht abschätzen, ob ich mich daran gewöhnen kann. Oder ob irgendwann die Arbeit an sich das nicht mehr aufwiegen kann. Vielleicht muss ich es auch nur erst rausfinden wie viel für mich auch gut machbar ist, wo da genau meine Grenze liegt. Das alles wird einfach erst die Zeit zeigen.

Mehr als drei Tage gehen jedenfalls definitiv nicht. Vielleicht wären zwei besser.

Aber ich bin grad einfach nur froh über dieses freie Wochenende und auch wenn ich gar nichts dagegen hätte, wenn es noch zwei Tage dauern würde, tut es mir einfach nur grad gut.

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Grenzen, kleine Schritte, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.