Wochenende

Heute war ein eigenartiger Tag – von den inneren Dämonen und Geistern war es ein bisschen ruhiger, auch was die Nebenwirkungen des Antibiotikums angeht läuft es sehr viel besser als erwartet. Ich muss zwar aufpassen wie, was und wann ich esse, aber immerhin kann ich essen und zwar nicht nur Schonkost.

Aber ich merke auch dass im Körper was kämpft – wieder dieser extreme Leistungsabfall, Müdigkeit bis hin zum tagsüber auch zweimal hinlegen müssen, abwechselnd schwitzen und frieren usw – aber ganz im Ernst, das ist mir sehr viel lieber als Dauerübelkeit, Erbrechen und Durchfall ohne Ende.

Von daher alles gut aushaltbar.

Und trotzdem ist es irgendwie eigenartig. Ich kann es nicht wirklich formulieren.

Die nächste Woche ist ruhig – auch so geplant, aber da es doch sehr viel besser ist als befürchtet vielleicht zu ruhig.

Morgen eigentlich nur ein kurzer Termin mit dem Betreuer, bei dem wir besprechen wollten, was wir an  Material brauchen um die restlichen Regale aufbauen zu können (da fehlen noch Leisten, Schrauben und die Regalbretter für oben drüber) – einfach damit da mal bisschen Überblick rein kommt.

Eventuell davor noch ein kleiner Einkauf – Quark und Bananen vor allem, aber auch Brot hab ich keins mehr.

Der Dienstag ist  nochmal Buchbinderei (nur meine Kiste ausräumen und alles abgeben usw), dann Termin beim Ersatzthera und danach Klavier-/Computerunterricht.

Mittwoch kommt morgens der gesetzliche Betreuer den Zahnarztkram abholen, dann hab ich mit dem ambulanten Betreuer einen Termin (und weiß noch nicht was wir machen – tendiere dazu endlich im Flur das Fliegengitter anzubringen) und dann zur Physio.

Donnerstag dann der Termin in der neuen Buchbinderei und danach Thera und Freitag der Wohnungstermin mit dem Betreuer.

Wenn ich das so schreibe – ist es irgendwie doch nicht wenig – wann ist denn die Woche so voll geworden?

Aber das ist erstmal ganz gut so denk ich.

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