Zahnarztphobie – Behandlung mit Lachgas Teil 3

Heute war also der dritte Lachgastermin. Und der fing unschön an – es wirkte nämlich nicht. Was irgendwann den Zahnarzt auch stutzig werden ließ und nach etwas rumschrauben am Gerät klappte es dann auch. Aber im Ernst, die ersten 10 Minuten waren heute sehr unschön, weil natürlich erstmal Panik aufkam – ob der Panik und hoffentlich hab ich mich nicht so dran gewöhnt, dass nichts mehr wirkt usw usf – da kann ich mich richtig gut verrückt machen.

Aber nach rumschrauben am Gerät funktionierte es und irgendwann waren wir bei einer Dosis – die ich echt cool fand – so hätte es gern bleiben dürfen. So alles scheiss-egal und mach nur und alles easy. Leider hielt das nicht an.

Der Termin heute war etwas länger – kam mir nicht so vor, aber war er. Vom Lachgas her war es eine Dosierung die wir gerne so behalten dürfen. Allerdings auch mit wirklich heftigen Panikattacken zwischendrin. Also so richtig heftig. Dafür aber mit weniger Pausen (weil ich auch etwas länger gewartet hab für das Stopp, leider auch einmal zu lang – da war kein Stopp setzen mehr möglich, was aber irgendwann dann auch der Zahnarzt mitbekam).

Unklar ist wie es weiter geht. Also ab Mitte August erstmal – und noch vier Termine. Die brauchen wir noch für die Notversorgung – sprich alles wirklich dringend nötige. Dann ist da aber ja einiges darüber hinaus noch zu machen und das müssten wir erstmal besprechen. Sein Plan ist, dass eben danach zu machen, meiner, das Mitte August zu besprechen, damit sich die Termine nicht so ziehen, denn es ist etwas schwierig zeitnahe Termine zu bekommen.

Von daher wird er wohl wieder mal eine Mail bekommen, mit der Bitte, dass wir uns das Mitte August mal anschauen und besprechen. Er mir auch die Optionen nennt, damit ich Entscheidungen treffen kann. Aber auch damit ich weiß was finanziell auf mich zukommt, denn der bisherige Kostenplan bezieht sich nur auf die „Notversorgung“, noch nicht auf die nötigen Brücken usw. Das wird dann ja noch richtig teuer und da würde ich schon gerne früh genug planen können.

Ich hab mich jetzt auch für den sichtbaren Bereich für Kunststoffüllungen entschieden. Hinten gibt es dann Amalgam.

Alles in allem: heute war ein sehr heftiger Termin, dabei haben wir noch nicht mal was großes gemacht. Deutlich besser lief heute das mit dem Bohren – da hatte ich mit ihm abgesprochen, dass er mir sagt, was kommt (also ob der „hohe“ Bohrer oder der, der sich anfühlt als würde ein Tunnel gegraben, weil ersterer Panik auslöst und letzterer Flashbacks. Er versuchte auch letzteren so wenig wie möglich einzusetzen). Es geb heute auch weniger Pausen, dafür aber heftigere Panikattacken.

Die Angst ist nach wie vor da – inklusive nicht schlafen können davor und ziemlich hadern müssen, aber es ist nach wie vor machbar – und darüber  bin ich wirklich sehr froh und dankbar.

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2 Kommentare zu Zahnarztphobie – Behandlung mit Lachgas Teil 3

  1. Regenfrau sagt:

    Hallo und ich muss Dir jetz mal einen Schulterklopfer dalassen.
    Ich weiß wie übel sowas sein kann und find es einfach toll wie Du das gerade alles machst 🙂
    Ganz liebe Grüße!

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