:(

Ich hasse es grade sehr, wie ich drauf bin. Die ständigen Panikattacken, generell hohes Angstniveau und ständige Unsicherheit.

Die so weit geht, dass es auch nach der Thera oft noch eine „klare Ansage“ vom Thera braucht, weil ich grad so verunsichert bin und das nicht in den Griff kriege. Weil irgendein Satz so Täterintrojekt interpretiert wird und ich das ganze nicht mehr sortiert kriege. Diese extreme Unsicherheit, die Bestätigung braucht, da ich mich sonst in Zweifel oder Täterintrojekten verliere, was klares von Außen brauche um ihnen was entgegensetzen zu können.

Dieses Gefühl für alles und jeden nur eine Zumutung zu sein, anstrengend und nervend.

In mir brodelt es – aber ich könnte jetzt nicht sagen was genau – hab da nicht wirklich Zugang.

Die Nächste sind entweder extrem kurz oder voller Alpträume (ja ich weiß, die schreibt man jetzt mit b – aber sorry – das ist eins der Wörter, die kann ich mit b im Moment nicht sehen).

Ein Grund ist das leichte Lispeln – weil es meine Stimme – fremd – macht. Es nicht „meine“ ist und ich die irgendwie nicht mit mir zusammen kriege. Und es ist wirklich  ungut, wenn man bei jedem Wort das Gefühl hat, jemand Fremder spricht mit meinem Körper.

Dieses im eigenen Körper fremd sein.

Dazu auch wieder ein extremes „nicht hier her gehören“-Gefühl – fremd sein, anders – und Menschen irgendwie nicht verstehen zu können.

Ich mein – ich muss immer „übersetzen“, aber im Moment komm ich da nicht hinterher, als wäre der Großteil des Wörterbuchs, der Vokabeln im Kopf gelöscht worden oder es plötzlich eine andere Sprache.

Irgendwie auch das Gefühl nur reagieren zu können, weil ich mich selbst gar nicht im Griff hab, der Körper, die Gedanken – ein Eigenleben zu führen scheinen.

So will ich nicht sein, das hat irgendwie nichts mit mir zu tun – so bin ich nicht. Und doch ist es grad so – und das macht mich wahnsinnig.  Ich fühl mich damit  alles andere als wohl. Im Kopf immer nur eine Textstelle aus einem Lied – „hier bin ich und ertrinke“ – und auch wenn ich Tränen oder Trauer oder was auch immer grad nicht spüre, weiß ich dass es wahr ist – dass ich innerlich grad ertrinke und keinen Weg da raus finde.

Ablenken klappt noch einigermaßen, aber irgendwie nur, solange ich die Welt aussperre. Was nicht so einfach ist.

Also weiter ablenken. Wenigstens versuchen.

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