Panik

Der Tag besteht aus aufs hier und jetzt konzentrieren, ablenken (wobei Vikings ist jetzt auch fertig – ich schau mangels Alternativen grade Sopranos weiter) und mich aus Panikattacken holen. Zwischendrin zeigt der Körper dass er das alles grad echt zum Kotzen findet und dann beginnt das Spiel von vorne.

Bei manchen Panikattacken weiß ich nicht ob das eigentlich grad eher Flashbacks sind, die aber zu unklar sind, nicht formulierbar, nicht – sichtbar irgendwie – und dennoch da.

Nachts häufen sich die Alpträume die mich dann aufwachen lassen mit einer Übelkeit und Brechreiz – oder Panik  je nach dem.

Es ist alles ganz und gar nicht gut.

Und dass sich die Vertretung der Betreuung immer noch nicht gemeldet hat, es jetzt nur mit einem Extra-Termin auch möglich ist ihn kennenzulernen, weiterhin völlig unklar ist ob er die nötigen Fahrten übernehmen kann und ich Panik schieb, dass das nichts wird (weil immerhin schafft er es seit über einem Monat nicht mich anzurufen, also Zuverlässigkeit hat er bisher nicht bewiesen und ob ich den überhaupt in die Wohnung lassen kann weiß ich auch nicht – da ist das aktuelle Nicht-Verhalten grad nicht sehr hilfreich) – was drei Wochen ohne Betreuung bedeutet – was alles schwierig macht.

Weil Fahrten fehlen, NF dazu kommt, ja eh unklar ist wie es mit dem Zahnarzt weitergeht und ich alleine aktuell ja gar nichts auf die Reihe kriege.

Heute definitiv kein guter Tag. Ganz und gar nicht.

Dieser Beitrag wurde unter Betreuung, Beziehungen/Kontakte, destruktives Verhalten, Erinnerungen, Grenzen, Krisenmodus, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.