Zähne

Meine Zähne sind in keinem guten Zustand. Zahnarztphobie sei Dank. Bisher hatte ich immerhin noch Schneidezähne, so dass es in der Öffentlichkeit zwar blöd war, aber für mich ging.

Heute brach ein Schneidezahn ab. Und ja, dass ist für mich ein richtiges Problem. Zahnarzt ist im Moment trotzdem nicht drin. Ohne Narkose völlig undenkbar – schon mit ein großes Problem.

Und ja mir ist klar, dass ich da nicht weiter drum rum komme und jetzt irgendwas machen muss. Das weiß ich auch schon seit ein paar Wochen, da mir ja auch ein Zahn auf Zahnfleischhöhe abgebrochen ist und für Entzünungen sorgt. Ich weiß nur nicht was – machbar – ist.

Das reichte jedenfalls um mich wieder in den Krisenmodus zu katapultieren.

 

Nachtrag: es gibt hier einen Zahnarzt der Lachgasbehandlungen anbietet. Mal schauen ob ich das finanziert kriege – Vollnarkose ist ja zu teuer und nicht machbar. Aber vielleicht mal einen „Testtermin“ mit Lachgas- das müsste irgendwie gehen.  Wenn das klappen sollte kann ich weitere Termine ja davon abhängig machen wann das Geld dafür da ist.

Und weil die Frage auftauchte: meine Angst bezieht sich nicht auf Schmerzen, ich lief jahrelang mit offenen Nerven und entsprechenen Zahnschmerzen rum.

Es triggert wenn mir jemand im Mund rumfuhrwerkt. Das bedeutet: es katapultiert mich gefühlt in Missbrauchssituationen zurück, mit Brechreiz und entsprechender Panik. Es ist eine Körpererinnerung – auf die ich dann auch keinen Einfluss habe und denen kaum was entgegen zu setzen ist.

Da reicht schon ein Holzspatel im Mund um in den Hals zu schauen.

Hypnose hat daher auch nicht funktioniert. Theoretisch könnte Lachgas funktionieren.

 

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